<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Graphic Novel Archive - Nadine de Macedo</title>
	<atom:link href="https://www.nadinedemacedo.com/tag/graphic-novel-de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.nadinedemacedo.com/tag/graphic-novel-de/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 Nov 2024 10:17:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.nadinedemacedo.com/wp-content/uploads/2020/07/cropped-NdM-Favicon-32x32.png</url>
	<title>Graphic Novel Archive - Nadine de Macedo</title>
	<link>https://www.nadinedemacedo.com/tag/graphic-novel-de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>So fand ich meinen eigenen Zeichenstil (Teil 2)</title>
		<link>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-2/</link>
					<comments>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2021 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Charaktere]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Graphic Novel]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Vektor Art]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nadinedemacedo.com/?p=1570</guid>

					<description><![CDATA[<p>Habt ihr euch mal gefragt, wie man seinen eigenen Zeichenstil findet? Die Suche nach meinem eigenen Stil führte mich vom Manga zum Realismus und von Wasserfarben zu digitaler Malerei. Knapp zwanzig Jahre nach meinem ersten Comic fühle ich mich sowohl im Realismus, in der Portraitmalerei und in der digitalen Kunst wohl. Wie es dazu kam, beschreibe ich in diesem Post. Nach meinen Bemühungen als Manga-Zeichnerin, von denen ich in meinem letzten Post erzählt hatte, kehrte ich zum stark vereinfachten Realismus zurück. Ich legte viel Wert darauf, dass Proportionen stimmen und verzichtete auf detaillierte Gesichtszüge. Dadurch sparte ich beim Zeichnen sehr viel Zeit und fokussierte mich darauf, dass Charaktere anhand ihrer Kleidung, Frisur oder Sprechweise erkennbar blieben. Realistischer Zeichenstil trifft auf Fantasy-Geschichte Durch High Fantasy Literatur inspiriert, entstand 2004 eine Geschichte, welche die Vorzüge der heutigen Gesellschaft infrage stellt. Ursprünglich handelte es sich sogar um eine klassische High Fantasy Welt mit Elfen, Drachen, Rittern und Magie. Mit jedem weiteren Pinselstrich hatte ich das Gefühl, mich im falschen Film zu befinden. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie sich Fabelwesen bewegen und wie ich Magie darstellen soll. Je mehr ich mich mit den Charakteren beschäftigte, desto realistischer wurde die Geschichte. Aus der High Fantasy Welt wurde ein alternatives Mittelalter. Im Gegensatz zu Satoshi habe ich die Panelführung und Panelgröße an das westliche Leseverhalten angepasst. Aus heutiger Sicht sind es immer noch zu viele Bilder pro Seite. Bei der Wahl der Zeichenmittel begab ich leider einen sehr großen Fehler: Der Comic wurde auf kariertem DIN-A4-Papier gezeichnet. Durch die Aquarellbuntstifte wurden vereinzelte Farben besonders kräftig, aber das Karo-Papier lässt sich nicht aus den Scans löschen. Mein Comic wurde nach drei Bänden à 20 Seiten abgebrochen, weil die Geschichte so lang war, dass sie locker 50 Bände hätte füllen können. Seitdem wird das Projekt als Roman weiterverfolgt und umfasst mittlerweile über 1200 Normseiten. Den Titel lasse ich noch offen, weil ihr in den nächsten Monaten und Jahren noch genug darüber hören werdet. Be Yourself: Buntstifte auf Blankopapier Um denselben Fehler nicht nochmal zu machen, zeichnete ich mein nächstes Werk Be Yourself auf Blankopapier. Mit Erfolg, denn der Comic im Jahr 2005 ausgestellt und in Kleinstauflage gedruckt. Be Yourself umfasst 150 DIN-A4-Seiten und knüpft stilistisch an mein Vorgängerwerk an. Ich fand meinen Zeichenstil also in einer vereinfachten Darstellung des Realismus. Die weichen Schatten machen bis heute meinen Stil aus. Leider lernte ich erst beim Drucken und Binden im Copyshop, dass sich Buntstifte nicht für farbechte Scans eignen. In Be Yourself geht um einen jungen talentierten Musiker, der sein Image ändert, um im Musikbusiness erfolgreich zu werden. Es ist die Geschichte vom Aufstieg und Fall einer fiktiven Gothic Rock Band. Umstieg auf digitale Malerei Es ist äußerst schade und ärgerlich, wenn man eine Geschichte nicht publizieren kann, weil sie mit den falschen Mitteln erstellt wurde. Daher beschäftigte ich mich in den nächsten Jahren zunehmend mit der Frage, wie ich Graphiken für den Druck optimieren kann. Auf dem Künstlerportal Deviantart hörte ich zum ersten Mal vom Begriff &#8222;digital art&#8220;, also Digitale Malerei. Statt mit Bleistift und Buntstift zu malen, werden Illustrationen mit einem Graphiktablett in einer Graphiksoftware angefertigt. Mein erstes Werk in dieser Richtung war übrigens das Titelbild zu Be Yourself, das ich mit einer gewöhnlichen Maus malte. Ich war von den Farben und dem Druckergebnis so angetan, dass ich mir kurz darauf ein Graphiktablett kaufte. Wer das Zeichnen und Malen mit Stift und Pinsel gewohnt ist, wird viele Monate und Jahre brauchen, bis die Werke auf dem Graphiktablett eine vergleichbare Qualität haben. Man muss sich erst daran gewöhnen, dass Stift und Papier entkoppelt sind und dass die Farbmischung am Bildschirm anders ist, weil man sich in einem anderen Farbraum bewegt. Indiependent: Jugendliche Subkulturen 2008 entstand der Comic Indiependent. Es handelt sich hierbei um eine Fortsetzung von Be Yourself, die sich einerseits mit Subkulturen der Musikszene und andererseits mit jugendlichem Leichtsinn befasst. Während Be Yourself eher als Drama einzuordnen ist, ist Indiependent eine Komödie. Deswegen dreht sich die Geschichte nicht um Matt, sondern um seinen besten Freund Alex, der noch Oberstufenschüler ist. Hier sind zwei kurze Szenen, die euch einen Vorgeschmack auf den Humor geben. Anders als sein Vorgänger wurde der Comic durchgängig mit einem HB, 3B und 6B Bleistift gezeichnet. Je weicher die Mine, desto einfacher konnte ich große Zeichnungen meiner Charaktere anfertigen. Wie das genau funktioniert, erkläre ich in diesem Blogpost ausführlicher. Mein Zeichenstil veränderte sich insofern, als ich mehr Wert auf Gesichtszüge und Gesichtsausdrücke legte. Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt, meine Zeichnungen digital zu tuschen und am Graphiktablett zu kolorieren. Nach ein paar Probeseiten bemerkte ich, dass mein Zeichenstil zu detailliert ist, um den Comic in absehbarer Zeit druckfertig zu machen. Pro Seite müssen mehr als zehn Stunden eingeplant werden, sodass Indiependent zu einem mehrjährigen Vollzeitprojekt werden würde. Der Wunsch, diese Geschichte auf die Gesellschaft loszulassen, ist nach wie vor groß, auch wenn die musikalischen Subkulturen vor zehn Jahren andere waren als heute. Aus Zeitmangel Illustrationen statt Comics Während meines Studiums hatte ich leider zu wenig Zeit, um Comics zu zeichnen. Da erschien mir das Schreiben von Büchern wesentlich effizienter. Ich konnte mich schwer damit abfinden, dass ein Buch nur aus Buchstaben bestand und illustriere seitdem Szenen, Charaktere und Orte bei Bedarf. Erst seit 2012 erziele ich mit der digitalen Malerei akzeptable Ergebnisse und verbessere mich stetig. Doch war ich dort weit entfernt, meinen eigenen Stil zu finden. Vektor Art &#8211; Schemenhafter Realismus Die Anzahl an Werkzeugen und Texturen bei der digitalen Malerei ist erstaunlich und erdrückend zugleich. Auf der Suche nach Möglichkeiten, schöne Bilder in kurzer Zeit zu zeichnen, blieb ich beim Thema Vektor Art hängen. Darunter versteht man Graphiken mit einer handvoll Farben, die frei skalierbar sind. Da die Dateien Pfade statt Pixel speichern, sind sie besonders speichereffizient und perfekt für Internet und großformatigen Druck geeignet. Der Stil erinnert ein wenig an Pop Art, bloß dass die Farben seltener verfälscht werden. Mein erster Versuch in dieser Richtung stammt aus dem Jahr 2008, wo ich an einem T-Shirt-Design-Wettbewerb der australischen Elektro-Pop-Band Cut Copy teilgenommen habe. Das Zeichnen und Freistellen von Pfaden ist eine äußerst zeitintensive Sache, da man geschlossene Kurven definieren muss, die das Motiv abdecken, ohne zu überschneiden. Nach einigen Versuchen stand für mich fest, dass ich die minimalistische Optik mag, aber lieber mit Rastergraphiken arbeite. Meine heutigen Bilder sehen nur aus wie Vektorkunst, bestehen aber aus Pixeln. Ich nutze diesen stark vereinfachten Zeichenstil mittlerweile gerne, um Charaktere zu entwerfen. Es ist nicht leicht, eine Person auf wenige Striche und Farben zu reduzieren. Auf diesem Bild seht ihr dieselbe Person in einer wesentlich realistischeren Darstellung. Statt 20 Stunden brauchte ich für obige Vektorzeichnung nur noch 1,5 Stunden. Bei so einer Vereinfachungen muss man sich Gedanken machen, was die relevanten Merkmale sind. Hier sind es ganz klar die Grübchen und der schelmische Blick. Wenn man genau hinsieht, erkennt man sogar, dass die Grundzüge meines heutigen Zeichenstils bereits 2001 existierten und es meine Zeichnungen wie von selbst in diese Richtung bewegt haben. Ich mag Realismus, aber es kostet zu viel Zeit. Ich zeichne lieber viele Linien als dicke Ränder und übernehme die sanften Schattierungen aus dem Manga. Morgen: Konzeptkunst? Wenn ich alle Zeit der Welt hätte, würde ich mich gerne in Richtung Concept Art oder Matte Painting weiterentwickeln. Ich bin fasziniert, wie realistische Welten und Figuren für Spiele und Leinwand entstehen, ohne dass ein Werk abgeschlossen aussieht. Bis dahin ist es ein weiter Weg. Im Bereich der Architektur und Landschaftsmalerei bin ich ein kompletter Anfänger. Konzeptkünstler beschäftigen sich viel intensiver mit der Gesamtwirkung des Bildes statt mit den Details. Vom Gedanken her ist es ein ganz anderer Ansatz, als ich aktuell verfolge, auch wenn manche meiner Werke durchaus Richtung Konzeptkunst gehen. Als ich mit dem Zeichnen begann, habe ich nie daran gedacht, mich jemals mit Computergraphik und Leinwänden zu beschäftigen. Ich hoffe, dass ihr euch durch diesen Post motiviert fühlt, auch außerhalb eurer Komfortzone nach Inspirationen und Herausforderungen zu suchen. Der eigene Zeichenstil findet sich nach Jahren wie von selbst, wenn man das vorantreibt, was einem Spaß macht. Werde ich in zehn Jahren immer noch so zeichnen? Oder etwas vollkommen anderes tun? Ich weiß es nicht. In welchen Bereichen der Kunst habt ihr euch ausgetobt? Wie würdet ihr euren heutigen Stil beschreiben?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-2/">So fand ich meinen eigenen Zeichenstil (Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So fand ich meinen eigenen Zeichenstil (Teil 1)</title>
		<link>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-1/</link>
					<comments>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-1/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Charaktere]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Graphic Novel]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nadinedemacedo.com/?p=1025</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die meisten Künstler*innen finden ihren eigenen Zeichenstil nach sehr langer Zeit. In über 20 Jahren habe ich von Manga über Naturalismus; Stillleben bis Portraitmalerei; Bleistift bis digitalem Aquarell so ziemlich alles an Zeichenstilen, Werkzeugen und Motiven ausprobiert. Das ist wichtig, damit man seinen eigenen Zeichenstil findet. In diesem und dem folgenden Post werde ich euch erklären, wie ich meinen eigenen Zeichenstil fand und was meine wichtigsten Etappen und Erkenntnisse dabei waren. Hier ein Blick in meine Anfänge. Zeichnen statt kneten Ich finde es sehr wichtig, dass man in jungen Jahren verschiedene Formen der Kunst ausprobiert. Nur wenn einem die Malerei nicht liegt, heißt es nicht, dass man kein Talent für Kunst hat. Während bei der Malerei räumliches Abstraktionsvermögen gefördert wird, spielen haptische Fähigkeiten bei der Bildhauerei eine wesentlich größere Rolle. Der Schulunterricht war in Blöcken aufgeteilt, in denen sich Schüler*innen entweder einem bestimmten Motiv, einer Epoche oder einer Methode widmeten. Auf diese Weise konnte ich Pappmaschee, Kohle, Pastellkreide, Ton, Acrylfarben und textile Gestaltung ausprobieren. Dadurch stand sehr früh fest, dass mir Malen und Zeichnen wesentlich mehr liegt als Basteln, Formen, Kneten und Schneidern. Mein erster Comic war ein Manga Inspiriert von Anime und Manga, zeichnete ich im Alter von 10 Jahren einen Fan Fiction Comic, der insgesamt auf 18 Bände à 30 DIN-A4-Seiten kam. Stilistisch ist das Werk eine Persiflage auf das beliebte Shonen Manga Genre. Das sind japanische Comics, die für das junge männliche Publikum ausgerichtet sind, starke Helden und Action enthalten. Obwohl die Story recht konfus war und der Stil natürlich nicht mit meinen Vorbildern mithalten konnte, wurde er von meinen Mitschülern gerne gelesen. Ich lernte durch das Comiczeichnen, wie man Figuren in unterschiedlichen Perspektiven so darstellt, dass man sie wiedererkennen kann. Stellvertretend für meinen ersten Comic zeige ich euch ein Bild von Mei-Ling Li aus dem Anime Card Captor Sakura (Link führt zu Wikipedia). Ich habe sie in einem an Dragonball Z angelehnten Outfit und in einer Kampfpose gezeichnet. Vom Fan Fiction Manga zum eigenen Zeichenstil Im Jahr 2001 folgte ein Comic namens Satoshi mit ungefähr 9 Bänden à 30 DIN-A4-Seiten. Pantoffelheld Satoshi lernt auf seiner Reise andere Comicfiguren kennen. Durch das Abzeichnen beliebter Helden lernte ich die Zeichenstile unterschiedlicher Mangaka und Comiczeichner*innen aus aller Welt kennen. Weder die filigrane Strichführung vieler Shoujo Manga, noch die kontrastreiche Schattierung der Marvel und DC Comichelden, sagte mir beim Zeichen so sehr zu, dass ich sie mir zu eigen machte. Mir kamen beim Zeichnen aber auch keine Ideen, einen eigenen Manga- oder Comicstil zu erschaffen. In den späteren Bänden fanden neben Satoshi immer mehr eigene Figuren Platz, die weder zum einen noch zum anderen Stil passten. Ich übernahm den wilden Linienzug aus amerikanischen Comics, die bunte Farbgebung vom Manga und achtete auf realistische Proportionen. Auf diese Weise fand ich einen eigenen abstrahiert realistischen Stil, den ich mehrere Jahre beibehielt. Gewisse Aspekte davon werdet ihr auch noch in meinen heutigen Werken erkennen. Da sich der gebundene Comic leider nicht einscannen lässt, gibt es stattdessen eine Illustration aus dem Jahr 2002. Sie zeigt zwei eigene Hauptfiguren, die dafür verantwortlich sind, dass die Comicwelten zueinander gefunden haben. Da Satoshi meine erste zusammenhängende Geschichte war, betrachte ich ihn als Meilenstein. Warum aus mir keine Mangaka wurde Der Manga-Boom in Deutschland zog immer weitere Kreise. In der Hoffnung Mangaka (Mangazeichnerin) zu werden, wagte ich 2003 einen weiteren Versuch. Dafür legte ich das neue Projekt in japanischer Leserichtung (rechts nach links, oben nach unten) und in japanischen Maßen an. Technisch war ich durch den Kauf spezieller Zeichenfedern, einem Arsenal hochwertiger Bleistifte, Knetradiergummis und Rasterfolien bestens ausgestattet. Es ist eine Herausforderung, Panels (Kästchen in Comics) in einer anderen Leserichtung zu planen, als man gewohnt ist. Außerdem tat ich mich schwer, typische Manga-Proportionen anzuwenden und konnte meine namenlose Hauptfigur auch nach zwei Wochen nicht auswendig zeichnen. Tuschen wurde zu einer der größten Herausforderungen. Je feiner die Feder, desto welliger die Linie, aber eine harte Feder zerkratzt das Papier. Schade, dass ich damals keine Pigmenttusche kannte, dann hätte ich dem Versuch mehr Zeit gegeben. Nach gerade einmal vier getuschten und geklebten Comicseiten und zwei größeren Illustrationen, hatte sich der Traum Mangaka von selbst erledigt. Sowohl in Stil und Erzählform bin ich zwei Schritte nach hinten gegangen. Im nächsten Post werde ich euch meine Meilensteine und Fortschritte ab 2004 vorstellen. Erfahrt, wieso ich zur digitalen Malerei kam und wieso mein Stil bis heute keinen Namen trägt. Hat es euch überrascht, dass ich früher Manga gezeichnet habe? Womit habt ihr angefangen und was macht ihr jetzt?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-1/">So fand ich meinen eigenen Zeichenstil (Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/eigenen-zeichenstil-finden-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die wahre Geschichte hinter Be Yourself</title>
		<link>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/be-yourself-hintergrundgeschichte/</link>
					<comments>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/be-yourself-hintergrundgeschichte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 16:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Be Yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Graphic Novel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nadinedemacedo.com/?p=938</guid>

					<description><![CDATA[<p>Habt ihr euch schonmal gefragt, wieso ich mit Be Yourself einen Comic über eine gecastete Gothic Rock Band malte? Hinter dieser absurden Idee steckt auch ein gutes Stück Wahrheit, die ich in diesem Post aufdecken werde. Was genau ist Gothic Rock? Kurz bevor ich diesen Comic gezeichnet habe, fand eine neue Stilrichtung des Alternative Rock seinen Weg in die Charts. Vielleicht erinnert ihr euch an Bands wie Evanescence, HIM, The Rasmus oder My Birthday Massacre. Auch wenn die meisten Bands aus dieser Zeit nicht viel mit der Schwarzen Szene zu tun haben, hat ihr Sound viele Jugendliche dazu bewegt, Subkulturen beizutreten. Wahrscheinlich hat der kommerzielle Erfolg dazu geführt, dass dieser neue düstere Alternative Rock als Gothic Rock bezeichnet wurden. Unter diesem Begriff verstehe ich eher Bands wie The Cure, Bauhaus oder Nosferatu, die ihren Ursprung in den 70er und 80er Jahren hatten. Musikalische Parallelen zwischen diesen beiden Genre sind kaum zu finden, aber beide vereint das eher düstere Äußere. Das Ende des Casting Zeitalters Versetzen wir uns zurück an den Anfang der 00er Jahre. Boygroups, die in den 90ern das große Ding der Musikbranche waren, verloren zunehmend an Bedeutung. Das Nice Guy Image zog nicht mehr und das Publikum wurde älter. Am Anfang der 2000er gab nicht mehr einen Sound, der die Masse bestimmte, sondern aberdutzende neue Musikstile, Kulturen und Kleidungsstile. Inmitten von Hands-Up, Hardstyle, Post-Grunge und Nu-Metal fand jeder seine Nische. Dies bedeutete manchmal, Altes mit Neuem zu kombinieren, Stile wild durcheinander zu mischen oder falsche Namen zu verbreiten. Deswegen nutzt die fiktive Plattenfirma in meinem Comic mit Gothic Rock einen Hype aus. Ohne zu wissen, was die Gothic Kultur wirklich ausmacht, werden einfach visuell ansprechende Bandmitglieder gecastet und düstere Texte geschrieben. In Zeiten, wo sich jeder nach Individualität sucht, kehrt die Plattenfirma das Nice Guy Image einfach um. Die Kombination daraus macht&#8217;s Der Name der fiktiven Band Viscious Square ist eine Abwandlung des englischen Wortes viscious circle. Es bedeutet Teufelskreis, wobei sich square (Viereck) auf die vier Bandmitglieder (Matt, Niels, John und Thomas) bezieht. Die Band schafft es, Massen zu bewegen, obwohl ihre skandalösen Auftritte inszeniert sind. Später erfahren wir, dass sowohl ihr musikalischer und persönlicher Hintergrund nichts mit dem düsteren Gothic Image zu tun hat und der Szene sogar missfällt. Das Missverständnis des Gothic Rock Genres ist nicht frei erfunden. Werdegang und Probleme dieser fiktiven Band sind an typische Probleme damaliger Retortenbands angelehnt. In Be Yourself geht es also nicht nur um einen jungen Mann, der durch das auferlegte Image sich selbst verliert, sondern auch um die Musikszene der 2000er Jahre. Es geht um die Kommerzialisierung einer Subkultur, dem Ende des Casting-Zeitalters und der ständigen Suche nach etwas Neuem, womit man die Leute schockieren und am Ball halten kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/kunst/be-yourself-hintergrundgeschichte/">Die wahre Geschichte hinter Be Yourself</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/be-yourself-hintergrundgeschichte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
