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	<title>Illustration Archive - Nadine de Macedo</title>
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	<title>Illustration Archive - Nadine de Macedo</title>
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		<title>Inktober &#8211; 31 Zeichnungen an 31 Tagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 18:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Illustration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor gut zwei Jahren hörte ich zum ersten Mal von Inktober. Es handelt sich hierbei um eine Aktion im Internet in der Illustrator*innen zu 31 gegebenen Stichworten 31 Zeichnungen anfertigen. Es kann jede*r teilnehmen und dadurch andere Künstler*innen kennenlernen. Eigentlich wollte ich schon letztes Jahr an dieser Aktion teilnehmen, aber ich war viel zu sehr mit Musik beschäftigt, um den Stift auf das leere Blatt Papier zu setzen. Dieses Jahr passte es ganz gut, da ich sowieso eine kleine musikalische Pause einlegen wollte. Für mich war es das erste Mal Inktober. Die Stichworte erscheinen gut 3 Wochen vor dem Festival auf der offiziellen Website. Beim ersten Anblick kamen mir zu 10 Worten Bilder, der Rest hat mich überfordert. Ich kann mich nicht dazu zwingen jeden Tag etwas zu zeichnen oder jedes Wort zu illustrieren. Ursprünglich sollten die Illustrationen mit Tusche oder Tinte gefertigt werden, was auch so gar nicht mein Medium ist. Stattdessen entschied ich mich nur das zu zeichnen, was mich inspirierte und griff zu Aquarellfarben, die ich schon gut 20 Jahre nicht mehr angefasst hatte. Es hat ein paar Tage gebraucht, bis ich mich daran gewöhnen konnte, doch es hat mir Spaß gemacht. Insbesondere das Stöbern der Hashtags auf Social Media zeigte mir, wie unterschiedlich man die Worte interpretieren kann. Inktober war ein gelungenes Experiment, auch wenn ich bei Weitem keine 31 Bilder gezeichnet habe. Ich habe dadurch neue Interessen und Schwächen entdeckt. Beispielsweise fiel mir das Zeichnen von Tieren und Farbübergängen sehr schwer, während ich den meisten Spaß mit Lebensmittel-Illutrationen hatte. Ich kann mir vorstellen nochmal daran teilzunehmen, aber dann mit einem Medium was mir selbst Spaß macht und ohne den Druck jedes Bild zu zeichnen. Meine Bilder findet ihr derzeit ausschließlich auf Instagram. Vielleicht scanne ich das ein oder andere noch ein und lade es auf diese Website hoch. Habt ihr daran teilgenommen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/kunst/inktober-31-zeichnungen-an-31-tagen/">Inktober &#8211; 31 Zeichnungen an 31 Tagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
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		<title>6B Bleistifte sind die besten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 14:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede*r Zeichner*in und Illustrator*in hat ein Lieblingswerkzeug. Meines ist ein ganz gewöhnlicher 6B Bleistift. Lest in diesem Blogpost, warum ich die Macht der Härtegrade jahrelang unterschätzt habe und was den 6B Bleistift zu einem langjährigen Wegbegleiter macht. Jeder kennt Bleistifte im Härtegrad HB. Sie eignen sich wunderbar für das Schreiben. Ich habe mit ihnen über 200 Comicseiten gezeichnet, bis ich den Druckbleistift für mich entdeckt habe. Mit einer HB Mine von 0,5 mm lassen sich wunderbar feine Linien zeichnen. Er ließ sich wesentlich besser kontrollieren als ein gewöhnlicher Bleistift. Doch leider zeichneten sich meine Linien auf den darunterliegenden Seiten ab. Erst dann begriff ich, dass die verschiedenen Bleistifthärten einen Sinn haben. Mein Druckbleistift wird mittlerweile nur noch bei detaillierten Zeichnungen verwendet. Hier seht ihr die Vorzeichnung zu meinem DARK Portrait von Jonas und Martha. Das gesamte Motiv ist etwa DIN A4 groß. Mit einem weicheren Bleistift könnte ich das nicht zeichnen &#8211; Aber so richtig Spaß macht mir die Arbeit mit einem Druckbleistift nicht mehr. Unterschiedliche Bleistifthärten Erst mit steigendem Interesse für Kunst, insbesondere für Kohlezeichnungen und Schraffuren, lernte ich unterschiedliche Bleistifthärten kennen. Die Skala geht in der Regel von 8H (hart) bis 8B (weich), wobei H für hard und B für black steht. Wenn man mit einem H-Bleistift zeichnen möchte, muss man schon ordentlich draufdrücken und hinterlässt tiefe Spuren auf dem Papier. B-Bleistifte geben sehr viel Grafit ab und hinterlassen keinerlei Spuren auf dem Papier. Dafür verschmieren die Zeichnungen umso mehr. Ich besitze bis heute nicht die gesamte Breite an Härten, weil ich den Unterschied zwischen 8B und 7B genauso wenig ausmachen kann wie HB zu F. Da meine Striche relativ weich aufliegen, machen Stifte ab 3H für mich sowieso keinen Sinn &#8211; Man sieht den Strich einfach nicht. Im Alltag benutze ich nur vier Härten: HB, 3B, 6B und 8B. Das sind genau die vier Stärken, die ihr auf dem Foto des Blogposts seht. Welche Härte eignet sich für was? Die Bleistifthärten F, HB und B sich zum Schreiben. Da ich nicht so gerne mit dem Bleistift schreibe, ist er auch nach über zehn Jahren kaum ein Zentimeter kürzer geworden. Der 3B Bleistift hat sich als Allrounder durchgesetzt, wenn meine Zeichnungen die Größe einer Postkarte haben sollten und eine relativ schwarze Linie benötigen. Meine Zeichnungen sind über die Jahre größer geworden, sodass ich eigentlich nur noch zum 6B oder 8B Bleistift greife. Das Verhältnis zwischen Strichbreite und Größe der Zeichnungen ist beim 6B Stift einfach perfekt. Die Linien sind bei meiner Druckstärke 2-3 mm breit, während ein gezeichneter Kopf etwa so breit ist wie meine Hand oder etwas größer. Ich kann mit sehr wenig Strichen eine Person porträtieren. Je mehr ich draufdrücke, desto schärfer und markanter wirken die Gesichtszüge. Zum 8B Stift greife ich, wenn ich Zeichnungen plane, die auch gedruckt wesentlich größer als A4 sein sollen. Es soll auch Künstler*innen geben, die auf die Präzision der H-Bleistifte schwören und wesentlich kleiner zeichnen. Ich habe für harte Stifte noch keine Verwendung gefunden, weil ich keine technischen Zeichnungen anfertige. Gute Gründe für einen 6B Bleistift Ein weiterer Grund für den 6B Bleistift ist seine Vielseitigkeit. Wenn ich hart aufdrücke, kann ich sehr intensive Linien zeichnen, aber ich kann mit relativ wenig Kraft auch sehr helle Schattierungen zeichnen. Auch wenn ich nur ungern schattiere, habe mit diesem Härtegrad die beste Kontrolle. Die Mine ist weich, aber noch nicht so weich, dass ich Angst haben muss, dass mir die Linien verschmieren. Wenn ich etwas mit dem 8B Bleistift zeichne, muss ich mir ein Taschentuch unter die Hand klemmen, da die Hand schwarz wird. Außerdem lassen sich bei sehr weichen Stiften die Patzer nur mit einem Knetradiergummi oder Schaumradiergummi beseitigen. Der 6B Bleistift kann von einem guten handelsüblichen Radiergummi radiert werden, wobei dieser nicht zu hart sein sollte. Solltet ihr noch recht frisch beim Zeichnen sein, empfehle ich euch die ein oder andere Härte auszuprobieren. Diese Stifte kosten nicht die Welt und eröffnen vielleicht ein neues Universum. Ein Stifteset mit allen 18 Härten braucht man nicht, es sei denn man malt Landschaften und Portraits und hat den Anspruch, sie realistisch zu schattieren. Ich komme bis heute mit drei bis vier Härten aus. Welche Bleistifthärte nutzt ihr?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/kunst/bleistift-hartegrad/">6B Bleistifte sind die besten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
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		<title>Karomuster zeichnen leicht gemacht</title>
		<link>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/karomuster-zeichnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 17:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Malerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Vektor Art]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Instagram hat mich jemand gefragt, wie ich das karierte Hemd vom jungen Mann auf dem Cover zu &#8222;Back In Town&#8220; gezeichnet habe. Da das Speedpainting noch in Arbeit ist, skizziere ich die Idee in diesem Blogpost. Erfahrt, was Karohemden mit Rockmusik zu tun haben und warum das Zeichnen von Karomustern nicht so leicht ist, wie man denkt. Was haben Karohemden mit Rockmusik zu tun? Eine Menge. Es gibt dutzende Varianten von Karomustern. Am Karomuster kann man auch erkennen, woher die Band stammt und welche Musik sie macht. Das klassische Tartan (Schottenkaro) ist ein Merkmal der britischen Punkszene, während sich in der eher amerikanisch-kanadischen Emocore und Metalcore Szene schwarz-weißes oder schwarz-rotes Fliesenkaro durchgesetzt hat. Die schwarz-weißen Fliesen sind nicht vom Ska Punk wegzudenken. Dagegen waren Holzfällerhemden in der 90er Grunge Szene sehr beliebt und werden heute noch von vereinzelten Post Grunge Bands getragen. Da sich The Verge als Alternative Rock Band bezeichnet, die ihre Wurzeln sowohl im Grunge als auch im Punk hat, trägt der junge Mann auf dem Cover zu Back In Town ein kariertes Hemd. Obwohl es sich bei Back In Town um einen Skate Punk Rock Song handelt, habe ich mich für ein Grunge Outfit entschieden. Grund dafür ist die graugrüne Farbe unseres Logos, das sich perfekt als Basisfarbe eines Karohemdes eignet. Übrigens beziehen sich die Cover-Illustrationen der The Verge Singles unmittelbar auf den Text, sodass es auch kein Zufall ist, wieso Blitze im Hintergrund zu sehen sind. Es gibt nun ein YouTube Video vom Zeichenprozess: Analyse eines Karomusters Wie zeichnet man ein Karomuster? Ich habe viele Skizzen gebraucht, um das Karomuster eines Flanellhemds zu zeichnen. Wer genau hinsieht, erkennt, dass es zwei ineinander geschachtelte Muster sind. Einmal hat man die groben farblich unterlegten Karos und dann die kleineren, die sich innerhalb des Großen befinden. Um dieses Muster zu rekonstruieren, benötigt jede Farbe und jede Strichstärke eine eigene Ebene. Aus der Ferne betrachtet, besteht ein Karomuster aus verschiedenen Strichstärken. Um es genauer zu beurteilen, habe ich mir ein Flanell-Karohemd aus dem Kleiderschrank genommen und genauer hingesehen. Die dickeren Striche entstehen durch mehrere quer gestrichelte graue oder schwarze Linien und nicht durch einen dickeren Faden. Dafür habe ich einen Schraffurpinsel benutzt, der aus mehreren parallelen Strichen besteht. Man sollte die Richtung und Dichte manuell anpassen, damit mehrere Schraffuren nebeneinander gesetzt werden können. Mit diesem Pinsel habe ich grobe Karomuster gezeichnet, wobei ich hier auf die Krümmung der Oberflächen geachtet habe. Mir hilft es sehr, sich ein Gitter vorzustellen, wie man es z.B. von 3D Graphiken (Meshes) kennt. Karohemden sind klein- und großkariert Im zweiten Schritt zeichne ich feinere Einteilungen dieser Karos. Ich halbiere das Muster quer und längs mit zwei unterschiedlichen Farben. Das bringt etwas mehr Dynamik ins Spiel. Schwarz, grau, dunkelblau, dunkelgrün, dunkelrot oder braun sind perfekte Farben für diese Linien. Da das karierte Hemd für das Cover grün werden sollte, habe ich schwarze und blaue Karos gewählt. Nun sind alle notwendigen Linien des Karomusters fertig gezeichnet worden. Damit diese nicht verschwinden und verwischen, werden alle Ebenen in den Multiplikationsmodus geschaltet und oberhalb der Füllebene angeordnet. Probiert unbedingt aus, in welcher Reihenfolge die farbigen Striche schöner harmonieren. Die Deckkraft der Ebenen sollte hoch, aber nicht 100% sein. Multiplikationsmodus für den Karo-Effekt nutzen Wenn man so viele Linien sieht, weiß man nicht mehr, welche Farbe wohin kommt. Eigentlich ist es ganz einfach: Orientiert euch beim Ausmalen der Karos an den dicken quer gestrichelten Linien und entscheidet euch für eine Richtung. Für den Anfang benötigt ihr zwei Farben, die gut miteinander harmonieren. Hier nutze ich oliv und beige fülle die groben Karos in Querstreifen aus. Zeichne das Karomuster so regelmäßig und plausibel wie möglich. Wie viele Karos fallen weg, wenn die Ärmel hochgekrempelt sind? Wichtig ist auch, dass das Muster bei geschlossenen Knöpfen nicht unterbrochen wird und dass die Innenseite mit der Außenseite übereinstimmt. Bei Bedarf können auch vereinzelte Schatten gesetzt werden, wobei diese unbedingt im Farbfeld bleiben müssen. Legt eine halb deckende Multiplikationsebene oberhalb der Querstreifen an und schaltet die Querstreifen aus. Damit das gezeichnete Karomuster besser zur Geltung kommt, malt ihr nur jede zweite Spalte aus. Nehmt eine Farbe mittlerer Helligkeit und Sättigung, die gut zu den anderen Farben passt. In meinem Fall ist es das Graugrün unseres Logos. Das Karomuster entsteht auf magische Weise, wenn die Ebene der Querstreifen angeschaltet werde. Durch die Multiplikation erhaltet ihr zusätzliche Mischfarben. Spielt mit der Deckkraft herum, bis das Karomuster schön aussieht. So sieht das fertige Bild aus. Ich hoffe, dass ihr mit diesem kleinen Tutorial verstanden habt, wie man Karomuster zeichnen kann, die ihr zum Beispiel für karierte Hemden nutzen könnt. Diese Vorgehensweise spart viel Zeit, da man nicht jedes einzelne Karo zeichnet, sondern sich lediglich auf Streifen konzentrieren muss. Dies ist nur eine Möglichkeit, ein Karomuster auf einem karierten Flanellhemd zu zeichnen. Es gibt aberdutzende Karomuster. Wenn man klassisches Tartan zeichen möchte, sollte man jedes große Feld in drei Bereiche unterteilen, die wiederum aus drei Bereichen bestehen und gut darüber nachdenken, welche Bereiche ausgelassen werden. Ich möchte damit sagen, dass man sich mit jedem Muster individuell beschäftigen muss. Durch dieses Tutorial lernt ihr bloß, das Muster auf einer anderen Abstraktion wahrzunehmen, also Linien und Farben zu trennen. Der Trick mit der Multiplikationsebene funktioniert nach wie vor. Warum man zum Zeichnen von Karomustern keine Rasterfolien nutzen sollte Zum Ende ein kleiner Warnhinweis. Wer gerne Manga und Graphic Novel liest, dürfte die ein oder andere Mangaka erwischt haben, wie er*sie Karomuster aus der Retorte nutzt. Rasterfolien sind transparente Klebefolien, mit denen sich im Nu Muster aufbringen lassen. Sie sind optimale Werkzeuge, wenn es um Wandtapeten und Hintergründe geht, wirken auf Kleidung jedoch sehr unnatürlich. Das liegt daran, dass die Muster für ebene Oberflächen konzipiert wurden und Kleidung einer recht komplexen Struktur und Form folgt. Gerade, wenn es um regelmäßige Muster wie Streifen und Karos geht, sollte man sie lieber selbst zeichnen statt zu Rasterfolien zu greifen. Wie malt ihr Karomuster?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/kunst/karomuster-zeichnen/">Karomuster zeichnen leicht gemacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
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		<title>Jamie Lannister auf dem Eisernen Thron</title>
		<link>https://www.nadinedemacedo.com/kunst/fanart-jaime-lannister-eiserner-thron/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 18:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Concept Art]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Werbung] Wer von euch hat Game of Thrones gesehen? Kennt ihr bereits mein Speedpainting Fan Art zu Jaime Lannister? Wenn man knapp 8 Stunden Videomaterial auf 6 Minuten kürzt, bleibt nicht viel Raum für Erklärungen, wie man ein Portrait zeichnet. Daher gehe ich in diesem Post genauer auf den Entstehungsprozess des Bildes ein. Gute Referenzen finden Jaime Lannister ist ein stolzer Schwertkrieger der königlichen Wache, der den Beinamen Königsmörder trägt. Um diesen Stolz hervorzuheben, habe ich ihn auf dem Eisernen Thron gezeichnet. Ich habe das Poster für einen guten Freund angefertigt, der ein großer Fan von Game of Thrones ist. Meine Fan Art Illustration bezieht sich auf die Fernsehserie, in welcher Jaime Lannister vom dänischen Schauspieler Nikolaj Coster-Waldau gespielt wird. Daher habe ich als Referenzen nicht nur die DVD der ersten Staffel, sondern auch Fotos vom Schauspieler, genutzt. Die Bleistiftskizze digital tuschen Meine Bleistiftzeichnung ist wesentlich gröber als die digitale getuschte Version. Leider besitze ich sie nicht mehr. Ich habe mich für das japanische Grafikprogramm Paint Tool SAI entschieden, weil es die Drehung der Zeichenfläche ermöglicht. Das erspart mir das Zeichnen von über hundert Schwertern. Die Anordnung der Schwerter stimmt nicht mit dem Original überein. Ich habe lediglich darauf geachtet, dass der Rabe an der richtigen Stelle sitzt und die Schwerter unterschiedliche Formen haben. Durch die besonders scharfen und dünnen Linien des Programms sieht das Bild wie getuscht aus. Außerdem habe ich auf geschlossene Flächen geachtet, damit ich das Bild schneller einfärben kann. Nach dem Hintergrund zeichne ich die Figur. Dass Jaimes stolzer Gesichtsausdruck nicht getroffen wurde, ist nicht schlimm, weil ich das Gesicht während des Kolorierens sowieso neu zeichnen muss. Diese Skizze dient mir nur zur groben Übersicht. Den Hintergrund schattieren Die getuschte Zeichnung wird in einem anderen Grafikprogramm als Multiplizieren-Ebene an oberster Stelle gelegt. Dadurch verliere ich beim Einfärben nicht den Überblick. Wie bei der traditionellen Malerei, grundiere ich den Hintergrund mit einem möglichst großen Pinsel. Ich habe mich für ein grelles Gelb und einen kalten Grauton entschieden, damit meine spätere Farbwahl grelles Sonnenlicht in einem dunklen Raum simuliert. Außerdem habe ich farbiges Rauschen eingesetzt und verzerrt, was der Zeichnung einen leicht kratzigen Effekt verleiht. Den Eisernen Thron malen Ich baue das Bild von hinten nach vorne auf. Daher folgt als Nächstes der Thron. Da ich kein besonders geduldiger Mensch bin, habe ich auf jegliche Verzierung verzichtet. Das Ausmalen der vielen Schwerter war trotz Auswahlwerkzeugen eine sehr langwierige Arbeit. Bei der Schattierung habe ich mich grob an das Cover der ersten DVD Staffel gehalten. Jaime Lannister malen Jaime Lannister wird auf einer neuen Ebene meiner Fan Art angelegt. Ich fing beim Gesicht an, arbeitete mich langsam durch die Rüstung. Auch hier verzichte ich auf Details. Es ist mir wesentlich wichtiger, die Farbe und Form zu treffen, statt das richtige Wappen zu zeichnen oder jede einzelne Schuppe der Rüstung zu treffen. Wie malt man realistische Portraits? Dicke schwarze Linien lassen ein Portrait wie eine Comiczeichnung aussehen. Deswegen erhöhe ich nach jedem Schritt die Transparenz der Umrisse und versuche, die schwarzen Konturen durch andere Farben zu ersetzen. Die Farbe Schwarz existiert bei der Portraitmalerei nicht! Der andere Trick besteht darin, Mischfarben aus umliegenden Bereichen zu nehmen. Jaimes blonde Haare werden mit demselben Olivgrün schattiert, das ich für die Rüstung nutze. Helle Partien der Haut schattiere ich nicht mit weiß, sondern mit dem Gelb aus dem Sonnenlicht. Wie stellt man antikes Gold dar? Wie malt man Gold? Gold ist keine Farbe, sondern eine Illusion. Über die Jahre habe ich herausgefunden, dass sich antikes Gold unheimlich gut durch Olivgrün und Khaki annähern lässt. Damit es golden wirkt, muss man es wie Metall reflektieren lassen. Das bedeutet, dass ich überwiegend gesättigte Farben nehme und wesentlich kontrastreicher und schärfer schattiere als Baumwolle oder Holz. Wie malt man ein Schwert? Für das Schwert habe ich über die Jahre eine eigene Technik entwickelt. Damit die Klinge gerade und scharf wirkt, umreiße ich die Fläche mit einem Auswahltool und tobe mich mit weichen Pinseln aus. Ich grundiere die Klinge grau, arbeite aber mit harten Kontrasten und bediene mich aus umliegenden Farben. Dadurch wirkt es so, als würde das Schwert die Umgebung reflektieren. Verzierungen der Rüstung andeuten Eine Rüstung ohne Verzierungen ist nichts für einen gestandenen Lannister! Daher legte ich eine weitere Ebene an, auf der ich die Verzierungen und Muster male. Auch diese entsprechen nur ganz grob dem Original, weil ich einfach keine Geduld habe. Da die Rüstung zum Großteil aus Metall besteht, achte ich auch hier auf harte Kontraste. Die Box unter dem Thron Hätte ich keinen Blick auf die DVD Box geworfen, wäre mir wohl niemals aufgefallen, dass der Herrscher auf einer Holzkiste sitzt. Kann es sein, dass der Sitz später durch Gestein ersetzt wurde? Holz lässt sich am besten durch seine Farbe, eine klare Vorzugsrichtung und Bretter darstellen. Ich habe mir die Texturen gespart, weil durch die Bretter bereits klar ist, dass es eine Holzkiste sein muss. Das Cape malen Das Cape habe ich ganz am Ende gemalt, damit ich besser abschätzen konnte, was dadurch verdeckt wird. Da es sich hierbei um Stoff handelt, verwende ich überwiegend ungesättigte Farben und geringen Kontrast. Der Stoff reflektiert die Umgebung nicht. Die Ebene des Capes befindet sich übrigens zwischen dem Thron und Jaime. Tageslicht modellieren Ganz am Ende des Bildes füge ich noch ein bis zwei Ebenen mit Lichteffekten ein. Meistens sind es Ebenen im Additions-, negativen Multiplikations- oder Belichten-Modus. Sie sparen einem ganz viel Arbeit, was das Anpassen von Farbwerten betrifft! Das Licht ist übrigens nicht weiß, sondern blassgelb, aber mit hoher Sättigung. Wie malt man eine Spiegelung? Die Spiegelung auf dem Boden habe ich mir vom Grafikprogramm generieren lassen, indem ich ein Screenshot des Bildes gespiegelt habe und mit einem Weichzeichner versehen habe. Für solche Tricks liebe ich die digitale Malerei! Realistische Portraits benötigen viel Geduld Wer die Schritte lieber als Video sehen möchte, kann sich auf meinem YouTube Kanal das Speedpainting von Jaime Lannister ansehen. Klickt dazu einfach auf das Bild: Ich hoffe, dass ihr durch diesen Post gelernt habt, auf wie viele Details man bei einem realistischen Portrait achten muss. Je realistischer das Portrait werden soll, desto mehr müsst ihr auf die Farbwahl und die Reflexionen achten. Übrigens: Ich habe bei diesem Fan Art von Jaime Lannister keine einzige Textur verwendet! P.S. Ich verdiene kein Geld mit der Nennung von Serien, Produkten, Marken und dergleichen. Dieser Post spiegelt meine persönliche Meinung und Erfahrung wider.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/kunst/fanart-jaime-lannister-eiserner-thron/">Jamie Lannister auf dem Eisernen Thron</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
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		<title>6 kreative Methoden, um Charaktere zu entwerfen</title>
		<link>https://www.nadinedemacedo.com/schreiben/charaktere-entwerfen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 18:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Charaktere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Werbung] Es war immer klar, dass Clara moosgrüne Augen hat, bis ihre beste Freundin ihr ein Kleid schenkt, das das Blau in ihren Augen hervorbringt. Ohne Entwurf der Charaktere wäre dieser Konsistenzfehler niemals passiert. Deswegen zeige ich euch sechs Methoden, mit denen ihr widerspruchsfreie Charaktere entwerfen könnt. Das Beste daran: Manche Methoden benötigen kein künstlerisches Talent. Wie entwerfe ich Charaktere für meinen Roman? Gute Romanfiguren sind glaubhaft, charakteristisch und trotz ihrer Schwächen liebenswürdig. Viele Autoren lassen sich durch ihre Umgebung inspirieren, aber ich halte nichts davon, meinen Bekanntenkreis im Buch zu verewigen. Alleine die Vorstellung davon, wenn jemand sich selbst darin entdeckt, hält mich davon ab. Wenn ich nicht auf Anhieb eine konkrete Vorstellung eines Charakters habe, helfen mir folgende Methoden, um Charaktere zu entwerfen und erste Charakterzüge zu definieren. 1. Schauspieler und Models casten Stellt euch vor, euer Buch würde verfilmt werden. Wie sähe die Traumbesetzung eures Romans aus? Schneidet passende Personen aus Fernseh- und Modezeitschriften oder Werbekatalogen aus, erstellt Collagen und klebt sie auf ein großes Blatt Papier. Alternativ bieten sich digitale Linksammlungen wie Pinterest an. Ich schaue mich gerne in der Internet Movie Database um. Pro Charakter empfiehlt sich mindestens eine Seite. Auf diese Weise könnt ihr Aussehen und Kleidungstil definieren. Mit den richtigen Stichworten findet ihr Fotos zu fast jedem Typ. Was Charakterattribute betrifft, könnt ihr euch aus Filmen und Serien inspirieren lassen, solange ihr den Kontext weit genug verfremdet. Die größte Gefahr dabei ist, dass euer Roman ungewollt zu einer Fan Fiction wird, weil euch der Hauptcharakter zu sehr an eine bestimmte Serie erinnert. Deswegen würde ich einen Hauptcharakter lieber durch eine Nebenfigur oder eine Serienfigur eines fremden Genres inspirieren lassen. Hinweis: Beachtet bitte unbedingt Bild- und Personenrechte. Die Fotos, Collagen und Logos dienen euch nur zur Inspiration und dürfen nicht ohne Weiteres verwendet und ausgestellt werden! 2. Pen and Paper Charakterbögen erstellen Wer Charakterbögen nach Regelwerken wie Das Schwarze Auge, Dungeons and Dragons, Shadowrun oder Call of Cthulhu erstellt, erschafft automatisch einen Charakter mit ausgewogenen Attributen. In diesen und vielen weiteren Pen and Paper Rollenspielen ist es laut Regelwerk verboten, einen starken Krieger zu erschaffen, der eine ebenso hohe Geschicklichkeit besitzt und belesen ist. Außerdem bringen gewisse Charakterklassen oder Berufe besondere Vorteile oder Eigenschaften mit sich, die auch für einen Roman spannend sein können. Wichtig ist lediglich, dass ihr ein Regelwerk nehmt, das eurer fiktiven Welt ähnelt. Für die großen Pen and Paper Rollenspiele gibt es sogar Websites, Wikis oder Software, die euch durch die Erstellung der Charaktere führen, ohne dass ihr 600 Seiten Regelwerk lesen müsst. Tipp: Mit den auf diese Weise entworfenen Charakteren würde ich keine Pen and Paper Abenteuer starten. Mitspieler oder Mechanismen des Regelwerks können euren Charakter in eine Richtung drängen, die sich nicht mehr mit eurem Roman verträgt. 3. Charaktere an Spielekonsole oder PC entwerfen Eines der schönsten Momente in jedem Rollenspiel ist das Entwerfen eines Charakters. Spiele wie Skyrim, Mass Effect, Dark Souls, Eve Online &#8211; Oder auch die Sims oder Second Life &#8211; bringen eine riesige Auswahl an Charakteren mit, an denen ihr das Aussehen mit Schiebereglern ändern könnt. Dafür braucht ihr weder gut zeichnen können noch Ahnung von 3D Modellierung haben. Ihr solltet lediglich ein Spiel oder Onlinespiel finden, dessen Universum mit eurem Roman kompatibel ist. In den meisten Spielen könnt ihr den Charakter aus allen Winkeln betrachten und nach eurem Geschmack ausstatten und bekleiden. Dadurch fällt es besonders leicht, Charaktere zu entwerfen. Tipp: Da sich viele RPG und MMORPG in ihrer Berechnung an Pen and Paper Rollenspiele orientieren, erschlagt ihr das Problem mit den Talenten und Fähigkeiten gleich mit. Es lohnt sich, ein paar Stunden mit dem Charakter zu spielen. In manchen Spielen ändern sich die Dialoge, je nachdem, wie gebildet und freundlich die Person ist. 4. Neuronale Netze trainieren Habt ihr schonmal von GANs gehört? Sogenannte General Adversarial Networks sind hochaktuelle künstliche Neuronale Netze, also Algorithmen, die besonders gut darin sind, Inhalte zu generieren. Grafikkartenhersteller Nvidia generiert auf Basis einer Bilddatenbank lebensechte Bilder von Personen, die gar nicht existieren. Ein Projekt einer chinesischen Forschungsgruppe widmet sich Fotos, die aus Skizzen generiert werden. Ist es nicht erstaunlich, was mit Machine Learning alles möglich ist? Warum sollte man diese neuen Technologien nicht zum Entwerfen von Charakteren verwenden? Hinweis: Auch wenn die Bilder von einer künstlichen Intelligenz generiert werden, bedeutet dies nicht, dass sie frei von Rechten sind. Lest euch die Lizenzbestimmungen der Algorithmen genau durch. Ich rate euch davon ab, GANs selbst zu implementieren &#8211; Es sei denn, ihr wollt euren Keller mit eurer Graphikkarte heizen und in die Forschung einsteigen. 5. Mit 3D Modeling Charaktere entwerfen Wer sich für Gaming und Design interessiert, wird sicher schonmal mit einer 3D-Software gearbeitet haben. Mit Make Human und Blender gibt es mindestens zwei kostenlose Tools, mit denen man realistische Charaktere erstellen kann. Ganz ohne ein Standardmodell loszulegen, halte ich für sehr gewagt. Ich staune, was manche Künstler aus 3D Software schnitzen und formen. Wer lang genug sucht, wird brauchbare Vorlagen finden. Ihr könnt eure Figuren in beliebige Positionen setzen und auch für spätere Zeichnungen nutzen. Genauso wie das Zeichnen ist 3D Modeling sehr zeitintensiv und benötigt neben Talent viel Übung. 6. Eine klassische Zeichnung Mein Mittel der Wahl für das Entwerfen von Charakteren ist und bleibt eine Zeichnung. Hier habe ich die volle Kontrolle über jedes einzelne Merkmal eines Charakters. Anders als Illustrationen enthalten Konzeptzeichnungen nur die wichtigsten Merkmale, eine reduzierte Farbpalette und keine Texturen. Ganz gleich, ob ihr Manga, Comic oder Realismus zeichnet &#8211; die meisten Gesichtszüge und Kleidungsstile lassen sich problemlos darstellen. Die Darstellung muss nicht realistisch sein. Auch ein Strichmännchen kann helfen, Proportionen, Farben und Kleidung festzulegen. Wenn ihr den Charakter häufiger zeichnet, empfehle ich, Farbpaletten aufzuzeichnen oder Stiftnummern aufzuschreiben, damit es auch später keine großen Farbabweichungen gibt. Tipp: Ich sehe mir gerne Charakterkonzepte von Fantasyspielen an, weil dort die Charaktere in unterschiedlichsten Posen und Winkeln dargestellt werden. Schaut euch unbedingt mal die Original Artworks eurer Lieblingsserien und -spiele an. Warum ein Bild eures Charakters wichtig ist Lasst euch Zeit bei der Erstellung eurer Charaktere. Skizzen, Modelle, Collagen oder Listen werden euch helfen, konsistente Charaktere zu erschaffen. Es ist wichtig, die Hauptcharaktere möglichst früh zu visualisieren, damit man beim Schreiben weniger Fehler macht. Manchmal entstehen während Recherche, Modellierung oder Zeichnung auch Charakterzüge und Hintergrundgeschichten. Probiert es einfach mal aus. P.S. Ich muss diesen Post als Werbung kennzeichnen, da er Namen und Links von Drittanbietern enthält. Ich erhalte keine Gegenleistung für die Erwähnung dieser Technologien und Produkte, sondern nenne lediglich Beispiele. Ihr entscheidet, ob und was ihr benutzt.</p>
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