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	<title>Tutorial Archive - Nadine de Macedo</title>
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		<title>Song Strukturen verstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 19:10:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit meinen Mitmusiker*innen rede ich häufig über Melodien, Texte und Instrumente, aber nur sehr selten über Stukturen. Dabei sind Strukturen ein wichtiger Bestandteil des Songwritings, da diese darüber entscheiden, ob unsere Hörer bis zum Ende dabei sind oder nicht. Dieser Artikel beinhaltet eine Übersicht der gängisten Strukturen und hilft, neue zu finden. Song Bestandteile und ihre Funktion Wenn du gerne moderne Musik hörst, wirst du herausgefunden haben, dass vereinzelte Bestandteile wiederholt werden. Analysiere die Texte und Akkorde, um herauszufinden, was typischerweise wann kommt. Ich bin mit elektronischer Clubmusik aufgewachsen, wo jeder Song über 8 Minuten lang war. Da war es üblich, dass jeder Part durch 32 oder 16 teilbar war. In der Pop und Rockmusik findet man Strukturen von 8 oder 16 Takten, während man im Blues eher zu 12 oder 16 Takten neigt. Es gibt keine klare Regel, das sind nur Empfehlungen, die gut bei den Hörer*innen, Musiker*innen und DJs ankommen. Natürlich kann man auch unterschiedliche Länge probieren, solange die gleichen Teile die gleiche Länge haben. Hier ein kurzer Überblick der einzelnen Bausteine und ihre Bedeutung für den Song. Intro (I) Wenn der Song ein Intro besitzt, ist es immer der erste Teil. Deswegen gibt es davon auch nur ein Intro pro Song. Man nutzt Intros um Atmosphäre aufzubauen oder auf den nächsten Teil aufmerksam zu machen. Als Daumenregel halte ich fest: Je länger ein Song, desto länger das Intro. Trotzdem sollte ein Intro nicht länger als ein Drittel der gesamten Songlänge ausmachen. Ein gutes Beispiel in meiner Discographie ist der Progressive Metal Song &#8222;Truth&#8222;. Wir erzeugen die Atmosphäre mit Synthesizern und einer tickenden Uhr. Outro oder Coda (O) Gegensätzlich zum Intro, und doch irgendwie ähnlich ist das Outro. Das ist das Ende eines Songs, das ebenfalls eine Atmosphäre schafft, aber die Spannung senkt. Wenn man den Song als eine Reise wahrnimmt, wird auch klar, dass das Outro nicht dieselbe Stimmung haben muss wie das Intro. Im Sprachgebrauch wird auch häufig das Wort Coda benutzt, wobei es für mich nicht ganz das Selbe ist. Eine Coda ist für mich eine besondere Art des Outros, das sich an das Refrain anlehnt, wie z.B. bei meinem Song &#8222;Fit Right In&#8220;. Die letzten Takte werden wiederholt und verlangt gespielt (Ritardando). Technisch könnte man auch den Schlussakkord als Coda bezeichnen. Strophe oder Verse (V) Die Strophe ist ein Kernelement des Songs. Normalerweise haben alle Strophen dieselbe Metrik und dieselbe Melodie, aber einen anderen Text. Der Zweck einer Strophe besteht darin, eine Geschichte zu erzählen. Wenn man alle Refrains aus dem Song rausnimmt, liest sich der Songtext wie ein Gedicht. Ein üblicher Popsong hat zwei bis drei Strophen. In Folk Balladen wird man auch Strukturen mit mehreren Strophen finden. Refrain oder Chorus (C) Ein weiterer zentraler Bestandteil ist der Refrain. Er taucht mindestens zweimal auf und zeichnet sich durch eine äußerst eingängige Melodie (Hookline) oder Akkordfolge aus. Normalerweise ist sind die Akkordfolgen von Refrain und Strophen unterschiedlich. Die Refrains sind oft zueinander identisch, aber es gibt auch Ausnahmen, wo Melodie und Rhythmus gleich bleiben, aber der Text ausgetauscht wird. Solo (S) Die meisten Rock und Metal Songs haben mindestens ein Solo. Häufig handelt es sich um eine emotionale, komplexe und schwebende Lead Gitarre, auf die man gegen Ende des Songs sehnsüchtig wartet. Es können natürlich auch andere Instrumente sein, aber im Vordergrund steht eine Improvisation. Oft wird die Melodie auf denselben Akkorden wie der Refrain gespielt, aber manchmal kann das Solo auch komplett eigene Wege gehen. Achtung bei Blues und Jazz. Obwohl es dort mehrere Soli gibt, heißt es nicht, dass die Struktur mehrere Solo Parts besitzt. Wechseln sich Gesang und Instrumentalist ab, nennen wir den Part gewöhnlich nicht Solo. Bridge (B) / Middle 8 Um zu viele Wiederholungen der Strophe-Refrain-Struktur zu vermeiden, benutzen viele Songwriter*innen eine Bridge (im Englische auch Middle 8 &#8211; für acht Takte) im letzten Drittel des Songs. Hierbei handelt es sich um eine Melodie und Akkordfolge, die sich bewusst von Refrain und Strophe löst und dadurch Spannung erzeugt. Im Songtext geht es häufig um einen Wendepunkt der Geschichte. Pop Musik &#8211; insbesondere Balladen &#8211; nutzen die Bridge um die Tonart zu verändern (Modulation). Eine typische Bridge hört ihr in meinem Song &#8222;Going My Way&#8220;, dort wo &#8222;I wanna scream out&#8220; gesungen wird. Ihr erkennt sie sofort an der Änderung der Akkorde und Rhythmen. Post-Chorus (PostC) / Interlude Hierbei handelt es sich um eine einfache, äußerst eingängige Melodie, die nach dem Refrain gespielt wird. In der elektronischen Musik ist es oft ein Synthesizersolo das sich der Refrain Melodie anpasst, mittlerweile findet ihr dieses Konzept auch in anderen Genres. Häufig ist der Post-Chorus instrumental, aber es können auch mehrmals wiederholte Worte sein. Ein typisches Beispiel findet ihr in meinem Song &#8222;Where does it end?&#8220;, wo Synthesizer und Lead Gitarre eine Melodie aus dem Intro spielen. Der Part wird manchmal auch Interlude genannt, insbesondere wenn danach die nächste Strophe folgt. Pre-Chorus (PreC) / Mini Bridge Viele Pop Songwriter*innen verbinden Strophe und Refrain durch einen Pre-Chorus, die manchmal auch Mini Bridge genannt wird. Dieser Baustein hat 2-8 Takte und bietet gute Möglichkeiten um Tonart und Tempo zu ändern. &#8222;Don&#8217;t tell me if it hurts&#8220; hat einen sehr starken Pre-Chorus, der mit &#8222;Does your heart skip a beat…&#8220; beginnt. Hier sieht man auch den Zweck dieses Bestandteils: Man setzt ein Fragezeichen, das vom Refrain aufgelöst wird. Drop (D) / Breakdown Mit Breakdown ist eine Ruhephase (Anticlimax) gemeint, bevor der Song in einer vollkommen anderen Richtung weitergeht. Mein Song &#8222;The Awakening&#8220; hat eine sehr lange Pause, wo orchestrale Elemente in den Song fließen. Früher war dieser Begriff eher in der elektronischen Musik geläufig, doch nun findet man Drops und Break Downs auch im Metalcore oder Pop. Der Unterschied zwischen den beiden Begriffen ist lediglich ihre Länge und Intensität. Drops sind kürzer und sprunghafter. Übliche Schemata Verse Chorus in der Pop Musik Ich nenne mich Songwriter*in der Popmusik, weil ich mich überwiegend an diese Schemata und Strukturen halte. Die Kombination aus Strophe, Refrain und Solo ist den meisten Hörer*innen geläufig und einfach zusammenzusetzen. Nicht jeder Pop Song hat ein Intro und ein Outro, aber alle haben eine Strophe und einen Refrain. Hier einige Variationen: Das klassische Rondo Das Wort Rondo klingt schon fast wie rund und so ist es auch. In dieser mittelalterlichen Songstruktur, die übrigens auch in der klassischen und barocken Musik verwendet wird, tauchen mehrere Bestandteile häufiger auf. Die übliche Struktur sieht so aus: Wenn man A Chorus nennt und die anderen Teile Strophe, erhält man sogar eine Struktur, die in der modenen Musik auftaucht: Aus dem Schema brechen Pop Schemata sind einfach und für jeden verständlich. Auf Dauer können sie langweilig werden. Wenn es dir beim Songwriting nicht um charttaugliche Musik geht, kannst du mit den Strukturen experimentieren. Hier ein paar exotische Beispiele meiner Songs und Arrangements. Sleepless &#8211; Offenes Ende mit Solo Beginnen wir mit dem einfachsten Beispiel, wie man die Erwartungen von Hörern zerschmettern kann. &#8222;Sleepless&#8220; folgt einer üblichen Pop Struktur bis auf wenig Kleinigkeiten. (A) Es gibt einen Drop in den Storphen, (B) Der Refrain hört sich eher wie ein Pre-Chorus an und (C) Der Song endet mit einem Solo. Unsere Hörer warten auf einen Refrain, der nicht kommen wird. Und das ist pure Absicht, denn im Text geht es um Selbstmitleid und Schlaflosigkeit. Am Ende findet der Protagonist endlich zum Schlaf, deswegen ist das Ende ein erlösendes Solo. Das ist die Struktur:I &#8211; V &#8211; C &#8211; PostC &#8211; V &#8211; C &#8211; B &#8211; S &#8211; O Hero &#8211; Viele Tonartwechsel und ein zweigeteilter Refrain Obwohl wir uns auch bei &#8222;Hero&#8220; an eine Pop Struktur halten, gibt es Kleinigkeiten, die auch geübte Hörer*innen verwirren könnten, aber absichtlich passiert sind. Da die Strophe in F Dur geschrieben wurde, erwartet jeder einen Refrain in C-Dur. Statt dessen hüpfen wir zu D Dur, was sich komplett außerhalb der Tonart befindet und sind sofort beim modalen Songwriting gelandet. Der Refrain besteht zudem aus zwei Teilen. Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass das Intro mit einem Akkord sehr kurz ist und das Outro die Strophe aufgreift. Da der Song so komplex ist, hält sich der Rest an die Regeln.I &#8211; V &#8211; C1 &#8211; C2 &#8211; V &#8211; C1 &#8211; C2 &#8211; B &#8211; S &#8211; C1 &#8211; C2 &#8211; O September &#8211; Zwei verschiedene Refrains &#8222;September&#8220; beschreibt eine Geschichte von Anfang bis Ende. Musikalisch besteht er zwar nur aus 4-5 Akkorden, aber wir haben viele Strophen und Refrains, die textlich nicht identisch sind. Das Herausstechende an diesem Song ist, dass es einen zweiten Chorus gibt (&#8222;I&#8217;m turning back, you twist my neck&#8220; etc.), der vor und nach der Bridge auftaucht. Das ergibt folgende Struktur:I &#8211; V1 &#8211; C1 &#8211; Interlude1 &#8211; V2 &#8211; Interlude2 &#8211; C1 &#8211; C2 &#8211; S &#8211; B &#8211; C1 &#8211; C2 &#8211; O Truth &#8211; Ein Song in Kapiteln Die mit Abstand seltsamste Struktur hat der Song &#8222;Truth&#8222;. Er hat nämlich keine Strophen, keinen Refrain, ABER wiederkehrende musikalische Themen. Wenn man genau hinhört, wird man das Klavierthema das Intros von mehreren Instrumenten an mehreren Stellen wiederfinden. Diese Einzelheiten sind nicht einfach zu finden, weil wir mehrmals die Taktart, das Tempo und die Tonart wechseln und die Melodie natürlich daran angepasst werden muss. Wir haben uns bewusst gegen einen Refrain entschieden, weil der Song eine Geschichte in Kapiteln erzählt. Die Struktur ist folgende:I1 &#8211; I2 &#8211; C1 &#8211; Interlude &#8211; V1 &#8211; Interlude2 &#8211; D1 &#8211; Interlude3 &#8211; V2 &#8211; V3 &#8211; S1 &#8211; S2 &#8211; D2 &#8211; S3 &#8211; V4 &#8211; D3 &#8211; C1 &#8211; S4 &#8211; Interlude2 &#8211; C2 &#8211; O Spiele herum mit der Struktur Wenn du gerade erst mit dem Songwriting angefangen hast, solltest du dich erstmal die Pop Schemata wagen. Doch wenn es dir zu langweilig wird, spricht nichts dagegen die Muster aufzubrechen. Es gibt keine Regeln in der Kunst, lediglich Empfehlungen. Im schlimmsten Fall sind die Zuhörer*innen verwirrt und schalten nach 30 Sekunden ab. Andere Ohren sind offen für exquisite Strukturen, wie sie im Progressive Rock vorkommen. Wenn das Werk gut aufgenommen und dokumentiert wurde, kann man die Struktur im Nachhinein immer noch ändern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nadinedemacedo.com/musik/song-strukturen-verstehen/">Song Strukturen verstehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nadinedemacedo.com">Nadine de Macedo</a>.</p>
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		<title>Wie man Dinge erledigt und kreative Schulden loswird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Leute fragen mich, wie ich so viele Kollaborationen und Projekte gleichzeitig handhaben und erfolgreich abschließen kann. Es gibt leider keine einfache Antwort, aber habe ein paar Tipps und Tricks gesammelt, wie ich wiederkehrende Probleme löse und produktiv bleibe. Kreative Schulden Technische Schulden passieren, wenn man eine Lösung schnell und einfach umsetzt ohne über die langfristigen Konsequenzen nachzudenken. Es ist ein Begriff aus der Softwareentwicklung, der den großen Berg an Arbeit beschreibt, der entsteht, wenn man ein Problem beheben möchte, das aus einer lang gefällten Entscheidung entstanden ist. Dieses Konzept lässt sich auf viele Bereiche erweitern, wie auch der kreativen Arbeit. Kreative Schulden entstehen, wenn neue Arbeit angefangen wird, bevor die Altlasten abgeschlossen oder abgebrochen wurden. Damit diese gar nicht erst entstehen, wäre es besser (a) ein gutes Konzept zu haben (b) das Konzept zu prüfen, (c) laufende Projekte im Auge zu behalten und (d) alles gut zu dokumentieren. Kreativität kann sich gerne frei entfalten, doch wenn man Projekte abschließen möchte, sollte man einige Regeln befolgen. Größte Herausforderungen und Ablenkungen Schau, dort ist ein Eichhörnchen Die Versuchung ein spontanes Gitarrenriff sofort in einen neuen Song zu wandeln ist sehr groß. Wenn es dir nicht auf Anhieb gelingt, deine Idee herunterzuschreiben, wirst du sie nächste Woche vergessen. Allerdings fehlt dir die Zeit es jetzt zu tun, also blebit es bei einem Gitarrenriff oder einem Loop. Nach einigen Monaten kommen dutzende solcher Schnippsel zu Stande, aber noch lange kein Song. Wenn du dir die alten Entwürfe ansiehst, wirst du nicht mehr in der Lage sein, dich in das Gefühl oder den Gedanken zu versetzen, der zu dieser Idee geführt hat. Du wirst eine halbe Stunde klimpern und keine passende Strophe zu einem bestehenden Refrain finden. Wenn du mehrere Loops in einen Song verbaust wird es nach Stückwerk klingen. Es geht nicht voran. Das Schlimmste daran ist, dass du dich nicht von deinen 8-Takt-Loops und Gitarrenriffs trennen kannst, weil in jedem ein potentieller Hit steckt. Wühle in deinen Archiven. Wie viele dieser 8-Takt-Loops hast du zu einem fertigen Song ergänzt? Wahrscheinlich wäre es besser, eine sehr schlecht gespielte Demo des ganzen Songs aufzunehmen als er noch präsent war. Vergiss dabei nicht, Akkorde, Tabs oder Text aufzuschreiben. Wenn du den Song irgendwann richtig aufnehmen möchtest, wird es dir viel leichter fallen, ihn zu lernen und dich in dieses Gefühl oder dieses Thema hinein zu versetzen. Vernachlässigung deiner Bedürfnisse Viele Kreative sind top motiviert und inspiriert, wenn sie eine Kollaboration eingehen. Bei so viel toller Musik würde am liebsten zu allem und jedem zusagen. Meistens können ein, zwei Songs konzentriert und moviert aufgenommen werden. Wenn man sich die Nacht um die Ohren schlägt, kann man die ein oder andere Skizze aufnehmen, doch die Inspiration ist irgendwann dahin. Am Ende fühlt man sich schuldig, so viele Versprechen eingegangen zu sein, die man nicht einhalten kann. Drei Monate nach der Zusage wegzutreten fühlt sich falsch an. Also verschiebt man den Song, bis man mehr Zeit oder eine Idee hat. Nach einigen Wochen oder Monaten werden die anderen Beteiligten unruhig, weil sie immer noch auf deinen Part warten. Sei ehrlich. Gib zu, dass du dich übernommen und verzettelt hast. Entscheide ob du (a) zurücktrittst und Brücken verbrennst oder (b) das Versprechen mit massiver Verspätung einhältst. Gehe auf gar keinen Fall neue Projekte ein, bis du deinen Stapel aufgeräumt hast! Auf langer Sicht sollte man lernen, seine Kapazität besser einzuteilen und herausfinden, warum man mit jemandem zusammenarbeiten möchte. Sage &#8222;nein&#8220;, wenn du zu viel zu tun hast. Breche im Notfall ab, bevor irgendetwas für dich aufgenommen, angepasst oder geschrieben wurde. Das ist immer noch besser als ein Projekt jahrelang vor sich her zu schieben, weil deine Mitmusiker*innen die Rolle neu besetzen können, ohne den Song komplett neu aufzunehmen. Zu viele Projekte horten Nicht jede Person eignet sich für&#8217;s Multitasking. Ich mache das schon seit Jahren, weil ich nicht an einer traurigen Ballade arbeiten kann, wenn ich wütend bin. Also habe ich mindestens zwei, häufig sogar fünf komplett unterschiedliche Projekte gleichzeitig. Da ich von den Aufnahmen anderer abhängig bin, nutze ich die Wartezeit, um an anderen Projekten zu arbeiten oder Social Media Posts vorzubereiten. Multitasking ist in Ordnung, solange du die Stände der unterschiedlichen Songs gut dokumentieren kannst und genug Selbstdisziplin besitzt, etwas durchzuziehen auch wenn dir aktuell nicht danach ist eine Ballade zu mastern. Multitasking kann jedoch auch als Ausrede dienen, möglichst beschäftigt zu wirken oder zu prokrastinieren. Manche Personen haben Angst davor, Werke abzuschließen, abzubrechen oder zuzugeben, dass sie festhängen und Hilfe benötigen. Zu viele Projekte gleichzeitig kann auch zur Entscheidungsparalyse führen. Welchen Song mache ich als nächstes? Was fehlte diesem Song nochmal? Solltest du bemerken, dass du ständig zwischen den Songs wechselst ohne einen abzuschließen, hast du dein Kapazitätslimit erreicht oder steckst in einem kreativen Tief. Dazu mehr unten. Ich habe eine riesige Liste in einer Tabellenkalkulation, wo ALLE laufenden Projekte mit Status und To Do&#8217;s gekennzeichnet sind. So weiß ich jederzeit, bei wem der Song liegt und was an dem Song noch zu tun ist. Wenn du eine eher chaotische und spontane Person bist, wird dir keine Liste helfen. Setze dir stattdessen eine maximale Anzahl paralleler Projekte, arbeite diese schnellstmöglich ab und lerne &#8222;Nein&#8220; zu sagen. Die Perfektionismus Falle Wenn ich mit anderen Songwriter*innen rede, höre ich häufig &#8222;Ich kann diesen Song nicht abschließen. Da muss ein Solo rein, aber es ist nicht gut genug.&#8220; Es ist in Ordnung festzustecken. Doch manchmal müssen wir Entscheidungen treffen, um Projekte zu beenden. Sollen wir das bestmögliche Solo (und damit auch eine Verzögerung von Monaten und Jahren) oder ein durchschnittliches Solo (um den Song einfach mal abzuschließen) anstreben? Selbst wenn du dich für das bestmögliche Solo entscheidest, bedeutet das nicht, dass DU es spielen musst. Wenn du zu lange auf Inspiration wartest, könntest du jemanden fragen, ob er oder sie einspringt. Vielleicht kommt dabei etwas zu Stande mit dem du nie gerechnet hättest. Viele Hörer*innen wird es nicht kümmern, ob das Solo nun von einer Orgel oder einer Gitarre gespielt wird, solange es in den Song passt. Dir kann niemand in den Kopf sehen und die ursprüngliche Idee hören. Den kritischen Pfad ignorieren Ich sehe Songs als Projekte. Meine Rolle als Songwriterin, Arrangeurin und Produzentin ist daher sehr nah verwandt mit Projektmanagement. Ich habe ein klares ZIel (einen neuen Song veröffentlichen), eine Deadline (Veröffentlichungsdatum), eine Produktvision (zum Beispiel einen Hard Rock Song über einen Trip auf der Route 66) und ein Team (Bandmitglieder). Ich kann es in Meilensteine (Skizze, Recording, Mixing) definieren und Unteraufgaben (Gitarren aufnehmen) zerlegen, die ich unterschiedlichen Leuten zuordnen kann. Wenn du tief im Projektmanagement steckst, wirst du den Begriff &#8222;kritischen Pfad&#8220; kennen. Darunter versteht man die längste Kette zusammenhängender Aufgaben, die ohne die vorherige nicht abgeschlossen werden kann. Dies kann große Auswirkungen auf Dauer und Erfolg des Projektes haben. Der kritische Pfad zeigt dir, dass du nicht alles parallelisieren kannst. So ist es auch im Songwriting &#8211; Es ist sinnlos den Gesang zeitgleich zum Instrumental aufzunehmen. Der Sänger wird sich niemals in den Groove einfinden, wenn er den Song nicht kennt. Wahrscheinlich kollidiert er im Blindflug mit der Lead Gitarristin, sodass einer von den beiden neu aufnehmen muss. Schon ist der Stress vorprogrammiert. Vermeide das Chaos, indem du den kritischen Pfad identifizierst und alle Beteiligten dazu zwingst, sich daran zu halten. Personen, die das nicht einsehen, sind vielleicht nicht dafür geeignet in einem komplexen Projekt mit zahlreichen Abhängigkeiten zu arbeiten. Du kannst weiterhin Spaß in einer Jam Session haben oder zu Zweit aufnehmen, aber größere Verkettungen wie bei virtuellen Bands oder musikalischen Kettenbriefen sind nicht möglich, wenn sich deine Leute nicht an Regeln halten. Irgendwann wirst du an den Punkt kommen schwere Entscheidungen zu treffen, wie: abbrechen, neu besetzen oder verschieben. Das macht niemanden glücklich. Der Tank ist leer Keine Ideen mehr? Zu viele Projekte gleichzeitig? Manchmal ist es besser keine neuen Projekte anzunehmen, um Dinge zuende zu machen. Es ist nichts Schlimmes daran eine kreative Pause einzulegen, wenn du es allen Beteiligten kommunizierst. Du musst nicht 24/7 erreichbar sein und 365 Songs in einem Jahr schreiben. Wer so viel schreibt, riskiert sogar noch größere kreative Schulden anzuhäufen. Gönn dir eine Pause und entscheide, welche Songs es wirklich wert sind, aufgenommen und abgeschlossen zu werden. Gibt es manche, die du selbst aufnehmen kannst? Manche, wo du Freunde fragen könntest? Sollen manche abgebrochen oder archiviert werden? Beginne keine neuen Projekte, solange du auf einem Berg von unfertigen Songs sitzt. Sonst werden deine kreativen Schulden größer und größer. Es wird dir auch nicht helfen, dich zu erholen. Wie werde ich meine kreativen Schulden los?</p>
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		<title>Songwriting abseits von Dur und Moll &#8211; Teil II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 18:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Komposition]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren in ich zufällig auf andere Skalen als Dur, Moll und harmonisch Moll gestoßen. Ohne es zu wissen, schrieb ich nach Moll klingende Songs, die sich später als dorisch und lydisch herausgestellt hatten. Dieses Jahr habe tobte ich mich ungewollt in weiteren Moden aus. Hinweis: Ich schreibe Musik nach Gefühl und habe kein fundiertes Wissen in Musiktheorie. Wer darauf Wert legt, sollte sich nicht meinen Blog durchlesen. Ich empfehle vorher meinen Artikel über Songwriting in Kirchentonarten zu lesen, wenn euch das Wort modal nichts sagt. Es gibt mehr modale Skalen Mir wurde erst beim Komponieren eines Songs bewusst, dass es mehr Skalen gibt als Kirchentonarten (zu denen auch Dur aka. ionisch und natürlich Moll aka. aeolisch gehören), die ich in meinem letzten Artikel vorgestellt hatte. Ich dachte, ich hätte einen Song in A-Moll geschrieben, bis mir bewusst wurde, dass das Gitarrenthema C# statt C benutzt. Es stellte sich heraus, dass ich die Töne von D harmonisch Moll benutzt, wobei der Grundakkord A-Dur ist. Das Ganze nennt sich A mixolydisch b6. Da die Tonart einen Ton von A mixolydisch entfernt liegt, konnte ich den Bezug erstehen, aber was genau dieses b6 zu bedeuten hatte, war mir lange Zeit unklar, denn Musiktheorie interessierte mich nicht. Das änderte sich schlagartig, als ich &#8222;Good Morning Blues&#8220; schrieb. Es war das erste Mal, dass ich enorme Probleme hatte, zu einer existierenden Melodie Akkorde zu finden. Nach einigen Gesprächen mit Musiker*innen stellte sich heraus, dass meine Melodie in E lydisch b7 geschrieben war. Noch ein seltsamer Name, den ich zum ersten Mal hörte. Also recherchierte ich über diese seltsamen Tonarten und beschloss, das Wissen mit euch zu teilen. Moden der harmonischen Moll Skala In meinem vorherigen Artikel über Songwriting in modalen Skalen hatte ich beschrieben, wie man die Moden durch zyklische Vertauschungen von Tänen der natürlichen Mollskala (aeolisch) erhält. Beginnend mit A, machen wir dasselbe mit der harmonischen Molltonleiter und erhalten dies hier: Wenn man nicht kopfüber in Musiktheorie steckt, wird man diese Namen seltsam finden. Die Vorzeichen # und b sagen welcher Ton der Skala (Stufe) alteriert werden muss. So erhält man äolisch #7, wenn man die 7. Position, um einen Halbton erhöhe. Wenn ich bei A äolisch (A &#8211; H &#8211; C &#8211; D &#8211; E &#8211; F &#8211; G) aus dem G ein G# mache, erhalte ich A äolisch #7, oder auch A harmonisch Moll. Moden der melodischen Moll Skala Manchen dürfte bewusst sein, dass die melodisch Moll aus zwei verschiedenen Skalen besteht, je nachdem ob man es aufwärts oder abwärts spielt. Die absteigende Skala ist equivalent zu natürlich Moll (äolisch). Die Moden dazu findet man in meinem vorherigen Blogpost. Deswegen kümmern wir uns nur um die aufsteigende Skala. Wir nutzen denselben Trick und kommen auf folgende modale Skalen: Hier fängt es an, kompliziert zu werden. Viele Skalen haben ähnliche Namen, sodass man klar kommunizieren muss, welche Alterierung man meint. Hinzu kommt, dass es unterschiedliche Meinungen zu alterierten Skalen gibt, sodass man lieber die verwendeten Tönen geben sollten. Das dürfte auch die Musiker*innen mitnehmen, die nichts von modalen Skalen, Musiktheorie oder Jazz Standards verstehen. Gibt es noch mehr Skalen? Das war nicht das Ende der Fahnenstange &#8211; Es gibt noch mehr Skalen! Die ich in diesem und vorherigem Artikel erwähnt habe, ergeben sich aus Dur, natürlich Moll, harmonisch Moll und melodisch Moll. Wenn ihr anfangt, einzelne Noten zu verändern oder eine unterschiedliche Anzahl an Tönen verwendet (siehe Pentatonik, Hexatonik Blues, Bebop Skalen), eröffnen sich neue Horizonte. In anderen Kulturen sind andere Stimmungen und Temperamente (mathematische Unterteilungen der Töne innerhalb einer Oktave) üblich. Manchmal stolpert man über Mikrotonalität, also Skalen, die Töne zwischen den Tönen enthalten. Diese neue Welt kann bedrohlich wirken, also versucht bloß nicht alles auf einmal zu verstehen. Moden und exotische Skalen können Songs interessanter machen. Je unkonventioneller die Akkordfolgen, desto weniger bleiben sie im Kopf. Sie sind ein schönes Hilfsmittel, um Neues auszuprobieren oder sich im Jazz, Fusion, Art Pop, World oder experimentellen Musik auszutoben. Allerdings wird es euch sehr schwerfallen, einen eingängigen Popsong zu schreiben. Coldplay nutzen in ihren Kompositionen durchaus lydisch und dorisch &#8211; Metallica hat einige Songs in phrygisch. Ich bin sogar auf mikrotonalen Progressive Metal gestoßen. Manchmal höre ich auch arabische Skalen in Trap Musik, aber mir aber noch kein Popsong in superlokrisch begegnet. Das Problem mit der Harmonisierung Die Arbeit mit exotischen Skalen und Jazzskalen ist sehr herausfordernd, weil man sie nicht mehr so schematisch begleiten kann wie eine Durskala. Das liegt schlichtweg daran, dass die Skalen, die ich in diesem Artikel beschreibe, keine Paralleltonarten von Durskalen sind! Die Abstände sind anders und es kommen Änderungen hinzu, die es verdammt schwer machen, passende Dur und Moll Akkorde zu finden. Man wird Akkorde wie dim, aug, 6/9, 7b5 oder alt nicht umgehen können. Doch diese kennen viele Pop- und Rockmusiker*innen nicht. Wenn man die Theorie dahinter verstehen möchte, führt kein Weg am Jazzkurs vorbei. Es hilft jedoch, die oben genannten Skalen als verschobene harmonisch Moll und melodisch Moll Skalen zu sehen. Man kommt auf ein paar Akkorde, aber dieses modale Gefühl stellt sich erst ein, wenn man die charismatischen Töne und Akkorde gefunden hat. Hier ist ein einfaches Beispiel: Wärst du in der Lage, einen Song in A Moll zu komponieren, der überwiegend Dur Akkorde verwendet? Du wirst dich damit schwer tun und automatisch zu Am, Dm und Em greifen. Sonst wird der Song automaitsch nach C Dur klingen. Wo lernt man, welche Töne und Akkorde charismatisch für die jeweilige Tonart sind? Es gibt Tabellen in Büchern zur Jazztheorie, die dir z.B. sagen, dass man lokrisch mit m7b5b9 und 11b13 zusammensetzen kann. Aber was bedeutet das genau? Und wie soll man eine hexatonische Skala mit dem bisschen Theorie aus der Schule harmonisieren? Auch als Songwriter*in für Pop und Rock bleibt oft nur versuchen und scheitern. Wie kann ich modale Skalen verwenden? Ich gebe zu, dass ich mit meinem Latein am Ende bin. Ich kann keinen Song in einer beliebigen Tonart schreiben. Okay, vielleicht kriege ich einen schnöden 4 Akkord Song in Dur und Moll hin. Wenn ich Songs schreibe, denke ich nicht viel nach. Es ist okay, wenn ich in G superlokrisch lande, aber es ist auch okay, wenn es C-Dur ist. Und wenn ich zwischendurch Skalen wechsle oder Akkorde aus anderen Tonarten leihe, ist das auch in Ordnung. Eine seltsame Akkordfolge ist nicht falsch! Beginnt Songs zu hören, die Akkorde aus anderen Tonarten und modale Skalen nutzen, die Tonart wechseln oder andere Extravaganzen nutzen. Ich denke nicht, dass modale Skalen ein Muss sind. Man kann gute Songs mit komplexen Akkordprogressionen schreiben oder sich auf der Durskala austoben. P.S. Musiktheorie ist nicht mein Ding. Verzeiht mir bitte, wenn ich falsche Begriffe nutze oder kommentiert. Der Blogartikel wird nach und nach überarbeitet. Ich erhalte kein Geld für Verlinkungen und Namensnennungen. Ich teile mein Wissen, weil es mir Spaß macht.</p>
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		<title>Songwriting Techniken zum Ausprobieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 14:15:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Komposition]]></category>
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		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du Lieblingstechniken für Songwriting? Manche Künstler entwickeln eigene Techniken und Prozesse, um schneller Songs zu schreiben. In diesem Post dreht sich alles um Songwriting Techniken, die dir helfen können, einen Song von Anfang an zu schreiben. Nach vielen Gesprächen mit Musiker*innen und Texter*innen ist mir aufgefallen, dass es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt, Songs zu schreiben. Personen, die sich als Texter*in identifizieren, schreiben zuerst Text oder Gesang, während Schlagzeuger eher mit dem Groove anfangen und einen Bass hinzufügen. Viele Wege führen nach Rom, so ist keiner falsch oder ineffizient. Es lohnt sich auch andere Methoden auszuprobieren und seinen*ihren Horizont zu erweitern. Thematisches Songwriting Im thematischen Songwriting geht es darum, einen Song rund um ein musikalisches oder inhaltliches Thema zu schreiben. Hier ein paar Ideen, wie man einen anfängt. Mit dem Text anfangen Bist du ein Poet und Wortschöpfer? Mancher Songwriter*innen wissen schon bevor sie den Stift angesetzt haben, über welches Thema sie schreiben möchten und beginnen mit dem Text. Interessant ist, dass diese Texte bereits Metrik und Reimschema besitzen. Selbst wenn man die Melodie nicht kennt, gelingt es einem*einer guten Wortkünstler*in, die Worte so auszuwählen, dass sie sich wie selbst rhythmisch lesen. Dann benötigt man nur noch die Tonhöhen, um daraus eine singbare Melodie zu komponieren. Vor gut einem Jahr habe ich eine neue Methode ausprobiert: Wortfelder und Mindmaps. Man beginnt mit einem Thema oder Stichwort und generiert Worte, die verwandt sind. So kann ein Gebäude mit Haus oder Konstruktion assoziiert werden, die Konstruktion mit einer Baustelle und die Baustelle mit Lärm und Dreck. Wenn man eine Handvoll Worte hat, kann man daraus Phrasen bilden. Es war eine sehr schwierige und interessante Erfahrung für mich. Eine ähnliche Methode besteht darin, den Songtext auf 2-4 Phrasen aufzubauen und gezielt nach Reimen zu suchen. Es gibt spezielle Wörterbücher dafür. Es hilft, Metrik und Reimschema einzuhalten, aber man sollte dabei auch aufpassen, keine zu offensichtlichen Reime wie &#8222;you&#8220; und &#8222;blue&#8220; zu verwenden. Viele Songwriter schreiben spontane Gedanken und Gefühle auf zu. Momente werden in Worte geschrieben, manchmal ist es Gefühlschaos, das sich während des Schreibens sortiert oder das, was man gerade am Fenster beobachtet. Es ist eine natürlichere Art, die Idee mit den Wortfeldern und Mindmaps zu verfolgen und scheint wohl im Singer-Songwriter und Country beliebt zu sein. Sounddesign zuerst Ich muss zugeben, dass ich nie zu dieser Methode gekommen wäre, wenn ich nicht mit Produzent*innen, Keyboarder*innen und Gitarrist*innen geredet hätte, die sich für Sounddesign begeistern. Man kann Stunden damit verbringen, einen einzigen Sound am Verstärker, Effektgerät oder Synthesizer zu kreieren. Manch Ton inspiriert einen zu Melodien. Wenn das erste Instrument aufgenommen wurde, folgt das Zweite mit ähnlicher Technik. Es ist eine sehr kreative und intensive Erfahrung, die zu einem Song mit interessanten und innovativen Sounds führt. Genre wie Ambient, Lo-Fi, Shoegazing oder Djent können nicht ohne versierte Sounddesigner*innen existieren. Auch wenn man sich in der Welt der Synthesizer und Gitarren-Effektgeräte nicht wohlfühlt, kann man diese Methode ausprobieren, indem man ein beliebiges Preset nimmt und ein paar Töne spielt. Wenn man sich nicht inspiriert fühlt, lädt man den nächsten Sound. Irgendwann dreht man selbst an den Reglern und beobachtet was passiert. Auf diese Weise habe ich &#8222;Neotokyo&#8220; komponiert. Ich habe mit den Einstellungen des Kompressors experimentiert und dadurch aus einem gewöhnlichen Klavier einen recht seltsamen Sound kreiert. Die Melodie fiel mir erst danach ein. Zuerst der Rhythmus In meinen frühen Jahren habe ich viele Songs auf Basis einer Rhythmusspur geschrieben. Ich habe ein beliebiges Tempo gewählt, ein paar Samples geladen und dadurch ein typisches Intro für elektronische Tanzmusik erstellt. Dieser Rhythmus wird durch Percussion-Elemente, tonale Einwürfe oder Loops nach und nach aufgebauscht. Danach folgt der Bass und schon landet man wieder im melodischen Bereich. All die Jahre ging ich davon aus, dass es eine typische Vorgehensweise des EDM ist, aber ich habe mit Rock- und Fusion Schlagzeuger*innen und Bassist*innen geredet, die ähnlich arbeiten. Ein Rhythmus kann mindestens genauso einprägsam sein wie eine gute Melodie. Ich habe dies nie für möglich gehalten, bis ich &#8222;Wrench in the works&#8220; komponiert habe. Der Song entstand aus einem markanten Schlagzeug-Groove im 6/8tel Takt. Das rhythmische Zusammenspiel von Schlagzeug und Bass ist wichtig, ganz gleich ob Elektro oder handgemachte Musik. Ein guter Song braucht einen guten Groove. Wenn man mit dem Rhythmus anfängt, landet man automatisch bei der Songstruktur, denn der Groove darf sich nicht zu oft wiederholen. Einen Song rund um eine Melodie bauen In der klassischen Musik, Filmmusik oder Jazz ist die Idee, einen Song rund um ein musikalisches Thema zu schreiben, recht verbreitet. Natürlich wird es langweilig ein und dieselbe Melodie in zig Wiederholungen zu hören. Variationen entstehen durch andere Instrumente, unterschiedliche Betonungen, Tonartwechsel oder Inversionen. Wenn man sich tiefer mit dem Thema befassen möchte, sollte man eine Playlist mit klassischen Variationen hören oder eine Jam Session besuchen. Es gibt mehrere Möglichkeiten eine gute Melodie für einen Song zu schreiben. Wenn man die Akkorde zuerst entstanden sind, kann man die Tonart herausfinden und darauf improvisieren. Ich kenne Personen, die ihre Melodien auf Basis von Arpeggios (aufgelöste Akkorde) komponieren. Und wer nicht ganz so tief in der Musiktheorie ist, schreibt einfach drauf los. Als Solist*in oder Arrangeur*in hat man vielleicht auch davon gehört, dass man eine Melodie nicht nur durch Akkorde, sondern auch durch andere Melodien harmonieren kann. Man nimmt ein anderes Instrument und jammt drauflos. Je mehr Instrumente stehen, desto weniger Akkorde bleiben, die zu all dem passen. Arrangement Songwriting Die oben genannten Techniken gehen davon aus, dass sich der Song um ein inhaltliches Thema, musikalisches Thema oder Gefühl zusammensetzt. Wer sich eher im Arrangement zu Hause fühlt, wird andere Methoden für das Songschreiben kennen, die darauf hinauslaufen, dass die Struktur vor den Instrumenten steht und durch Details ergänzt wird. Komposition mit dem Hauptinstrument In Serien und Filmen werden Songwriter*innen häufig als Gitarrist*innen und Pianist*innen gezeigt, die Songs an ihren Instrumenten schreiben und dazu singen. Da ist etwas Wahres dran, aber es trifft nicht auf alle zu. Wer sich als Arrangeur*in wohlfühlt, schreibt Akkorde und Struktur zuerst, oder manchmal parallel zur Melodie. Wenn man die Gitarre oder das Klavier zur Hand nimmt, steht die Struktur bereits. Das Arrangement wird nach und nach durch neue Elemente ergänzt. &#8222;Going My Way&#8220; entstand auf diese Weise am Klavier. Je mehr ich mit befreundeten Musiker*innen rede, desto mehr merke ich, dass es Theoretiker*innen und Pragmatiker*innen gibt. Wer Musiktheorie liebt, geht Akkordfolgen, Tonartwechsel und Improvisationen ganz anders an. Ich habe gelernt, dass musikalische Funktionstheorie und Kadenztheorie zwei Ansätze sind, um (a) den nächsten Akkord mit einem bestimmten Gefühl zu finden und (b) eine vorhandene Melodie entlang einer Tonart mit Akkorden zu füllen. Jazztheorie geht sogar noch einen Schritt weiter. Pragmatiker*innen schreiben Akkorde wie sie in den Sinn kommen. Manchmal wird auch ausprobiert, bis es klingt, ganz unabhängig davon, in welcher Skala man gerade unterwegs ist. Trotzdem besitzen viele Pragmatiker*innen musiktheoretisches Grundwissen. Sie kennen den Quintenzirkel und den Unterschied zwischen Dur und Moll. Man kann also auch mit wenig bis keinem Wissen über Musiktheorie eine Akkordfolge schreiben, die Musiktheoretiker*innen mögen. Deswegen glaube ich nicht daran, dass einer dieser beiden Wege falsch ist. Mit Skizzen oder finalen Aufnahmen arbeiten Komponist*innen, Instrumentalist*innen und Arrangeur*innen haben unterschiedliche Vorstellungen davon, wann man auf den Aufnahmeknopf drückt. Manch einer konzentriert sich auf einen Part und lernt ihn so gut, dass sofort final aufgenommen werden kann. Digitale Hilfsmittel ermöglichen es, bereits aufgenommene Teile im Arrangement zu verschieben. So können sie ihren Song Stück für Stück aufbauen und das Arrangement während der Komposition flexibel halten. Ich kenne aber auch Personen, die die komplette Struktur und Arrangement kennen müssen, bevor etwas aufgenommen wird. Und Personen, deren erste Skizze kaum mit dem Ergebnis vergleichbar ist, weil diese an der Akustikgitarre im Proberaum entstanden ist. Beiden Personen geht es darum, die Struktur des Songs möglichst früh festzuzurren. Es erinnert stark an die Songwriter*innen, die mit ihrem Lieblingsinstrument komponieren, aber wir gehen noch einen Schritt weiter: Jede Spur klingt wie eine Skizze und wird nach und nach verfeinert. Erst wenn das Arrangement steht, wird in guter Qualität aufgenommen. Keine Methode ist falsch oder richtig. Ich habe bloß die Erfahrung gemacht, dass bei der musikalischen Zusammenarbeit wissen muss, wie der*die jeweils andere Songs schreibt. Ich gehöre ganz eindeutig zu der Sorte, die schlimme Skizzen schreibt und alles verfeinert. Mit dem Tutti anfangen Habt ihr eure Mitmusiker*innen schonmal gefragt, welcher Part zuerst geschrieben wird? Soll man im Intro anfangen, eine Strophe schreiben und dann den Refrain? Oder doch lieber in der vollen Instrumentierung (tutti) anfangen? Beide Methoden haben interessante Argumente dafür und dagegen. Ich habe häufig beobachtet, dass Sounddesigner*innen Intros und Outros lieben. Sie können wunderbare Soundlandschaften erzeugen, die Hörer*innen in den Bann zieht. Das größte Problem dürfte die konstante Verkürzung kommerzieller Musik sei, denn wie möchte man in einem Song unter 3 Minuten ein Intro erstellen? Für das Schreiben von Beginn an sprechen zwei Dinge. Erstens ist man harmonisch und strukturell äußerst flexibel, was den restlichen Song betrifft. Zweitens ist ein Aufbau Intro, Strophe, Refrain einfacher zu realisieren. Wer mit dem Tutti beginnt, kennt alle Instrumente, die er*sie im Laufe des Songs verwenden kann und muss sich nur noch Gedanken darüber machen, wann diese anfangen und aufhören. Allerdings ist es wesentlich schwieriger harmonisch passende Strophen zu schreiben. Wie gehe ich einen Song an? Erstmal vielen Dank dafür, dass ihr diese ausführlichen Gedanken zum Thema Song schreiben lest. Ihr habt dem Text sicher entnommen, dass ich viele Techniken ausprobiert habe. Einen Song auf Sounddesign, Wortfelder oder Rhythmus aufzubauen fiel mir sehr schwer. Da habe ich gemerkt, dass ich mich viel mehr als Arrangeurin fühle. Ich bevorzuge es, Songs im Tutti oder Refrain zu schreiben. Die Gründe dafür sind recht einfach: Ich mag eingängige Melodien und wenn ich im vollsten Part anfange, kenne ich bereits alle Instrumente. Dafür tue ich mich sehr schwer damit, Strophen zu schreiben. Während der Songwriting- und Arrangement-Phase sind meine Spuren Skizzen, die später richtig aufgenommen werden. Trotz all dem hat sich der Blick hinter den Tellerrand gelohnt. Ich habe sehr viel über Songwriting gelernt. Wie schreibst du Songs?</p>
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		<title>Karomuster zeichnen leicht gemacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 17:43:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Digitale Malerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Vektor Art]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Instagram hat mich jemand gefragt, wie ich das karierte Hemd vom jungen Mann auf dem Cover zu &#8222;Back In Town&#8220; gezeichnet habe. Da das Speedpainting noch in Arbeit ist, skizziere ich die Idee in diesem Blogpost. Erfahrt, was Karohemden mit Rockmusik zu tun haben und warum das Zeichnen von Karomustern nicht so leicht ist, wie man denkt. Was haben Karohemden mit Rockmusik zu tun? Eine Menge. Es gibt dutzende Varianten von Karomustern. Am Karomuster kann man auch erkennen, woher die Band stammt und welche Musik sie macht. Das klassische Tartan (Schottenkaro) ist ein Merkmal der britischen Punkszene, während sich in der eher amerikanisch-kanadischen Emocore und Metalcore Szene schwarz-weißes oder schwarz-rotes Fliesenkaro durchgesetzt hat. Die schwarz-weißen Fliesen sind nicht vom Ska Punk wegzudenken. Dagegen waren Holzfällerhemden in der 90er Grunge Szene sehr beliebt und werden heute noch von vereinzelten Post Grunge Bands getragen. Da sich The Verge als Alternative Rock Band bezeichnet, die ihre Wurzeln sowohl im Grunge als auch im Punk hat, trägt der junge Mann auf dem Cover zu Back In Town ein kariertes Hemd. Obwohl es sich bei Back In Town um einen Skate Punk Rock Song handelt, habe ich mich für ein Grunge Outfit entschieden. Grund dafür ist die graugrüne Farbe unseres Logos, das sich perfekt als Basisfarbe eines Karohemdes eignet. Übrigens beziehen sich die Cover-Illustrationen der The Verge Singles unmittelbar auf den Text, sodass es auch kein Zufall ist, wieso Blitze im Hintergrund zu sehen sind. Es gibt nun ein YouTube Video vom Zeichenprozess: Analyse eines Karomusters Wie zeichnet man ein Karomuster? Ich habe viele Skizzen gebraucht, um das Karomuster eines Flanellhemds zu zeichnen. Wer genau hinsieht, erkennt, dass es zwei ineinander geschachtelte Muster sind. Einmal hat man die groben farblich unterlegten Karos und dann die kleineren, die sich innerhalb des Großen befinden. Um dieses Muster zu rekonstruieren, benötigt jede Farbe und jede Strichstärke eine eigene Ebene. Aus der Ferne betrachtet, besteht ein Karomuster aus verschiedenen Strichstärken. Um es genauer zu beurteilen, habe ich mir ein Flanell-Karohemd aus dem Kleiderschrank genommen und genauer hingesehen. Die dickeren Striche entstehen durch mehrere quer gestrichelte graue oder schwarze Linien und nicht durch einen dickeren Faden. Dafür habe ich einen Schraffurpinsel benutzt, der aus mehreren parallelen Strichen besteht. Man sollte die Richtung und Dichte manuell anpassen, damit mehrere Schraffuren nebeneinander gesetzt werden können. Mit diesem Pinsel habe ich grobe Karomuster gezeichnet, wobei ich hier auf die Krümmung der Oberflächen geachtet habe. Mir hilft es sehr, sich ein Gitter vorzustellen, wie man es z.B. von 3D Graphiken (Meshes) kennt. Karohemden sind klein- und großkariert Im zweiten Schritt zeichne ich feinere Einteilungen dieser Karos. Ich halbiere das Muster quer und längs mit zwei unterschiedlichen Farben. Das bringt etwas mehr Dynamik ins Spiel. Schwarz, grau, dunkelblau, dunkelgrün, dunkelrot oder braun sind perfekte Farben für diese Linien. Da das karierte Hemd für das Cover grün werden sollte, habe ich schwarze und blaue Karos gewählt. Nun sind alle notwendigen Linien des Karomusters fertig gezeichnet worden. Damit diese nicht verschwinden und verwischen, werden alle Ebenen in den Multiplikationsmodus geschaltet und oberhalb der Füllebene angeordnet. Probiert unbedingt aus, in welcher Reihenfolge die farbigen Striche schöner harmonieren. Die Deckkraft der Ebenen sollte hoch, aber nicht 100% sein. Multiplikationsmodus für den Karo-Effekt nutzen Wenn man so viele Linien sieht, weiß man nicht mehr, welche Farbe wohin kommt. Eigentlich ist es ganz einfach: Orientiert euch beim Ausmalen der Karos an den dicken quer gestrichelten Linien und entscheidet euch für eine Richtung. Für den Anfang benötigt ihr zwei Farben, die gut miteinander harmonieren. Hier nutze ich oliv und beige fülle die groben Karos in Querstreifen aus. Zeichne das Karomuster so regelmäßig und plausibel wie möglich. Wie viele Karos fallen weg, wenn die Ärmel hochgekrempelt sind? Wichtig ist auch, dass das Muster bei geschlossenen Knöpfen nicht unterbrochen wird und dass die Innenseite mit der Außenseite übereinstimmt. Bei Bedarf können auch vereinzelte Schatten gesetzt werden, wobei diese unbedingt im Farbfeld bleiben müssen. Legt eine halb deckende Multiplikationsebene oberhalb der Querstreifen an und schaltet die Querstreifen aus. Damit das gezeichnete Karomuster besser zur Geltung kommt, malt ihr nur jede zweite Spalte aus. Nehmt eine Farbe mittlerer Helligkeit und Sättigung, die gut zu den anderen Farben passt. In meinem Fall ist es das Graugrün unseres Logos. Das Karomuster entsteht auf magische Weise, wenn die Ebene der Querstreifen angeschaltet werde. Durch die Multiplikation erhaltet ihr zusätzliche Mischfarben. Spielt mit der Deckkraft herum, bis das Karomuster schön aussieht. So sieht das fertige Bild aus. Ich hoffe, dass ihr mit diesem kleinen Tutorial verstanden habt, wie man Karomuster zeichnen kann, die ihr zum Beispiel für karierte Hemden nutzen könnt. Diese Vorgehensweise spart viel Zeit, da man nicht jedes einzelne Karo zeichnet, sondern sich lediglich auf Streifen konzentrieren muss. Dies ist nur eine Möglichkeit, ein Karomuster auf einem karierten Flanellhemd zu zeichnen. Es gibt aberdutzende Karomuster. Wenn man klassisches Tartan zeichen möchte, sollte man jedes große Feld in drei Bereiche unterteilen, die wiederum aus drei Bereichen bestehen und gut darüber nachdenken, welche Bereiche ausgelassen werden. Ich möchte damit sagen, dass man sich mit jedem Muster individuell beschäftigen muss. Durch dieses Tutorial lernt ihr bloß, das Muster auf einer anderen Abstraktion wahrzunehmen, also Linien und Farben zu trennen. Der Trick mit der Multiplikationsebene funktioniert nach wie vor. Warum man zum Zeichnen von Karomustern keine Rasterfolien nutzen sollte Zum Ende ein kleiner Warnhinweis. Wer gerne Manga und Graphic Novel liest, dürfte die ein oder andere Mangaka erwischt haben, wie er*sie Karomuster aus der Retorte nutzt. Rasterfolien sind transparente Klebefolien, mit denen sich im Nu Muster aufbringen lassen. Sie sind optimale Werkzeuge, wenn es um Wandtapeten und Hintergründe geht, wirken auf Kleidung jedoch sehr unnatürlich. Das liegt daran, dass die Muster für ebene Oberflächen konzipiert wurden und Kleidung einer recht komplexen Struktur und Form folgt. Gerade, wenn es um regelmäßige Muster wie Streifen und Karos geht, sollte man sie lieber selbst zeichnen statt zu Rasterfolien zu greifen. Wie malt ihr Karomuster?</p>
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